| Teilnahme bis: | 23.6.2016 |
| Thema: |
"Eine neue Heimat" |
| Aufgabe: |
Schreibt eine kurze Geschichte, wie eine Katze eurer Wahl, sich einem Clan neu anschließt. |
| Bekanntgabe Gewinner: | 30.6.2016 |
| Belohnung: | Jeder Teilnehmer erhält 50 Beutestücke |
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Gewinne: |
1.Platz: Veröffentlichung der Geschichte in der Sternengallerie und 500 Beutestücke 2.Platz: 400 Beutestücke 3.Platz: 250 Beutestücke |
1. Platz: 3. Einsendung-Kleewiese/ 4. Einsendung-Schwarzjunges/ 5. Einsendung-Eulenherz
2. Platz: 2. Einsendung - Blaubeerpfote.
3. Platz: 6. Einsendung - Tigerjunges
1. Einsendung
Aufmerksam spitzte Sunny die Ohren. Soweit war sie noch nie von zuhause weg gewesen. Alle ihre Sinne waren auf all die unbekannten Geräusche und Gerüche gerichtet, die auf sie einströmten. Der Wald um sie herum stand im vollen Leben, an allen Bäumen wuchsen grüne, junge blätter und Knospen, manche Büsche begannen sogar schon zu blühen. Die kalte zeit, wie die Zeit voller Schnee unter den Hauskatzen genannt wurde, war wohl endgültig vorbei. Sunny, eine junge, hübsche, schildpattfarbene Kätzin, streunte öfter mal herum. Sie lebte sehr viel auf den Straßen der kleinen Stadt, war wenig im haus und umgab sich lieber mit streunern alls mit Hauskätzchen. Und nun hatte sie eine Wette angenommen. Ihre Schwester, ein anderes Hauskätzchen, hatte sie überredet, das sie einen Wettkampf machten: Wer weiter von zuhause wegging. Sie, ihr Name war Lilie, war bis zum trockenen Bachbett gegangen, nun musste Sunny wohl weiter gehen, nun lag das sandige, trockene Tal vor ihr. Mit weiten Sprüngen durch querte sie den Graben und tauchte weiter in den Wald ein. Nun war sie vorsichtiger und reckte die Nase in die Luft. Allerdings konnte sie außer sehr vielen Vermischten Geruchsspuren nichts wahrnehemen. Sie kauerte sich hin und schob sich, den Bauch dicht über dem Boden, in Richtung des nahen Waldrandes. Wenn sie den überquerte, hatte sie eine Marke, an der sie festmachen konnte, wie weit sie gegangen war. Schnellen Schrittes schlich sie durch das unterholz am Rande des dichten Eichenwalds hinaus auf die duftende, in der Sonne leuchtende Heide. Dort draußen würde sie noch weniger zurechtkommen, aber sie wollte noch wenigstens bis zur ersten Hügelkette laufen. Die Neugier hatte sie gepackt. Nun wieder entspannter trabte sie über das offene Gelände, ihre Augen leuchteten vor Freude und Glück. Plötzlich stockte sie. War da nicht etwas gewesen? Einen Herzschlag später wurde sie von hinten angefallen. Spitze Krallen bohrten sich neben ihrer kehle in den Boden, denn durch ihren stopp hatte die andere Katze wohl nicht zielen können. Der schwarze Kater schnaubte frusttriert und wollte gerade zu dem Finalen Schlag ausholen, als eine andere, graue Katze ihn von den Pfoten schubste. „Windpfote!", knurrte diese Katze, „Denk an das Gesetz der Krieger!" Der Schwarze wich einen Schritt zurück und senkte den Blick, knurrte aber wütend: „Ja, schon gut Aschenfu?!" Schnell sprang Sunny auf, das fell gesträubt, aber trotzdem noch neugierig. „W-wer seit ihr?", fragte sie. „Aschenfuß, und dieser übereifrige Kandidat heißt Windpfote!", antwortete die graue Kätzin, Aschenfuß, „Aber was tust du hier? Du bist unrechtmäßig hier in unser Teretorium eingedrungen!" „Euer Teretorium?", miaute sie überrascht, „Das heißt, ihr lebt hier? Wirklich? Wie überlebt ihr die Kalte zeit? Was fresst ihr?" Ihr Kopf sprudelte über vor Fragen. Aschenfuß zog die Augenbrauen hoch und Maunzte: „Das ist eine lange Geschichte..." Nun begann sie zu erzählen, und Sunny hörte aufmerksam zu.
Bei Sonnenhoch betraten die drei eine Senke. Außenherum lagen Ginsterbüsche und die Senke war voller Katzen. „Wir bringen dich zu Kurzstern!", erklärte Aschenfuß, „Er wird entscheiden ob du wirklich bleiben kannst. Allerdings ist es sehr wahrscheinlich, denn der WindClan braucht mehr Krieger. Der SchattenClan wird immer aufdringlicher!" Die Schildpattfarbeneverstand nur Bahnhof. Aber inzwischen war sie das gewöhnt. Sie verstand schon seit sie mit den beiden mitgegangen war fast nichts mehr. Jedoch hoffte sie trotzdem, das sie nicht mehr zurück musste. Denn zurück in ihr Haus zu ihren Hausleuten, wollte sie nicht mehr. Nun wollte sie hier bleiben, beim WindClan. Aschenfuß schob sie mit dem schweif in eine kleine Höhle. „Sprich mit ihm und erzähl ihm alles!", meinte sie, „Er wird dich bleiben lassen. Ganz bestimmt!"
„Und du willst dich uns wirklich anschließen?", fragte Kurzstern. Sunny nickte eifrig. „nun, wir brauchen tatsächlich Krieger wie dich, eifrig und jung!", murmelte er, „Und du wärst bestimmt eine bereicherung für den Clan!" „Es würde mir wirklich viel bedeuten!", meinte sie, „Und außerdem würde ich mir große Mühe geben, alles zu lernen!" Aus großen Augen sah sie ihn an, in diesen spiegelte sich pure ehrlichkeit und Freude. Das gab Kurzstern den Rest. „Nun gut!", schnurrte er, „Du darfst bleiben!"
„Sunny, von diesem Tag an wirst du den namen Sonnenpfote tragen!", verkündete Kurzstern, „Deine Ausbildung wrde ich selbst übernehmen!" Er sprang vom Hochstein und berührte die nase der schildpattfarbenen mit seiner eigenen. Kurz herschte Schweigen, dann begann der Clan, zuerst zögerlich, doch dann immer lauter, ihren neuen Namen zu rufen. „Sonnenpfote! Sonnenpfote! Sonnenpfote!" Die frisch aufgenommene Clankatze schnurrte. Nie hatte sie sich so wohl gefühlt. Erst einige Stunden war es her, da war sie von Zuhause aufgebrochen, mit dem drang, etwas neues zu entdecken. Nun war sie eine Kriegerin des WindClans und würde nie wieder zurück zu ihren Hausleuten gehen. Nie wieder... Sonnenpfote stand auf und trat einen Schritt vor in einen Sonnenfleck, wo sie stehen blieb und sich im beifall ihrer neuen Kamerraden aalte. Das war jetzt ihr Leben!
2. Einsendung
Eine neue Heimat
Es war ein angenehmer Tag
als Lea plötzlich ein Geräusch in dem Gebüsch hörte.
Alle ihre Sinne waren auf einen Schlag hellwach und in Alambereitschaft.
Erst war es ganz still und Lea dachte es wäre nur eine Maus,
aber plötzlich sprang ein hellbrauner Kater aus dem Busch und verpasste Lea
einen so harten Schlag an den Kopf das ihr schwarz vor Augen wurde.
Sie wachte auf,
über ihr stand eine hellbraune Katze. Lea fragte sich: Was mach der Kater über mir.
Wo und wer bin ich?
Sie beschloss den Kater zu fragen und sagte:,,Hallo,
weißt du wer ich bin und wo ich bin?''
Der Hellbraune antwortete mit einer knurrenden Stimme:,,Du bist auf dem Territorium
des FlussClans ,und woher soll ich deinen verfluchten Namen kennen!''
Lea fragte ihn nur verwundert:,, Was ist der FlussClan? Und was ist ein Territorium?''
Der Kater sagte:,, Der Clan ist eine Gemeinschaft von Katzen und ein Territorium ist das
Gebiet des jeweiligen Clans. Komm ich muss dich ins Lager schaffen und fragen was ich mit dir
machen soll.
Also folgte Lea dem Kater gehorsam in das von ihm so genannte ,,Lager''
Als sie im Lager ankamen machte sich überall Getuschel breit.Eine weitere ,schwarze, Katze kam auf die
Lichtung.Sie musterte Lea, dann sagte sie:,, Wer ist das? Wo kommt sie her?''
Lea antwortete:,, Ich bin Lilienfell.''Das war einzige Name der ihr einfiel.
Dann sagte sie:,,Ich wieß nicht wo ich herkomme.''die Schwarze musterte Lilienfell und
sagte dann ,nachdem sie mit dem hellbraunen gesprochen hatte,:,,Willst du hier bleiben?''
Lilienfell antwortete:,,Ja warum nicht.'',,Nadann willkommen in deiner neuen Heimat''
3. Einsendung
Eine neue Heimat
Krallenpelz spürt wie seine Kraft langsam, aber deutlich aus seinem Körper schwindet. Sein Gehör nimmt ein Gewirr aus Stimmen war, deutlich erkennen kann er sie jedoch nicht. Aber er wusste dass seine Reise nun vorbei war, er würde sich nun dem SternenClan anschliessen. Sein gesamtes Leben rauscht in schwammigen Erinnerungen an ihn vorbei.
Ganz deutlich sieht er diesen einen Teil:
Vertraute Gefühle kommen ihm entgegen. Angst, Misstrauen, Freude, Hoffnung. Er erinnert sich ganz deutlich, an den Tag indem ihn der WeidenClan aufgenommen hat. Zuvor war er ein verwirrter Einzelläufer gewesen, der sich einfach nur nach einer Familie sehnte die er nie hatte.
Er durchstreifte gerade ein seichtes Flussufer und er versuchte nach Fischen zu jagen. Das Gefühl, dass er beobachtet wurde, konnte er nicht verjagen, es sass ganz fest in seinem Unterbewusstsein. Er lief wachsam weiter, am Rande einer weiten Lichtung sah er ein Stück Wald, da wollte er nun hin. Plötzlich aber, wie von selbst, kauerte er sich hin. und kurz darauf hörte er zwei Mäuse auf dem Erdboden trippeln, mit ihren winzigkleinen Füssen. Eine war nun direkt vor ihm, er schlich vorsichtig auf sie zu, hatte sie schon fast in seinen Pfoten... Als die Maus einfach hastig davonlief. „Mäusedreck!", fluchte er. Hinter ihm ertönte eine Stimme, „Mach dir nichts draus, sie gehört dir sowieso nicht", darauf ertönte ein spöttisches Lachen. Es waren zwei Kater, sie waren kräftig gebaut, im Gegensatz zu ihm. Er war ganz mager, und sein schwarzes Fell war ganz struppig und glanzlos. Nach einer langen Diskussion wollten die Kater dass Krallenpelz sie begleiten sollte. Krallenpelz sagte zu, da sie nun mal in der Überzahl waren. Die beiden erzählten ihm dass sie einem Wald-Clan angehörten, indem es eine strenge Rangordnung gab, aber alle Katzen zueinander hielten. Sie hatten ihn schon lange beim herumstreunen beobachtet und haben entschlossen dass er zu einer Clankatze taugte, er war flink und geschickt. Diese beiden Merkmale waren typisch für den WeidenClan.
Im Lager des WeidenClans wurde er mit Freude aufgenommen. Aber am Anfang seiner Zeit dort begegneten ihm die Katzen noch mit Misstrauen, Krallenpelz versuchte sie mit Beutefang zu beeindrucken. Jeden Abend brachte er den Ältesten das Abendessen vorbei und säuberte ihre Pelze. Dies dankten sie ihm mit Annerkennung und Vertrauen. Nun wusste er endlich, dass er sein zu Hause gefunden hatte.
4. Einsendung
Alter Schnee-Clan:
Anführer: Nebel, grauer Kater
Zweiter Anführer: Narbe, Silber schwarzer Kater mit langer Narbe an der Flanke
Heiler: Elster, grauer alter Kater
Krieger:
Dorn, schwarze Kätzin
Nessel: grauer Kater
Blitz, Sandfarbene Kätzin
Königinnen (Kätzinnen die Junge erwarten oder aufziehen)
Nies, braun graue Kätzin, Mutter von: Sonne, Herbst und Herz
Mizie, schwarze Kätzin, Mutter von: Moos, Bunt, Fink und Tiger
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Jetziger Schnee-Clan:
Anführer: Drosselstern, Silberner Kater mit grünen Augen
Zweiter Anführer: Bleistumpf, Kätzin mit braunem Pelz und schwarzen Streifen
Heiler: Blumenklee, schildpattfarbene Kätzin mit blauen Augen
Krieger:
Gelbpelz, hellgrauer Kater mit dunkelgrauen Streifen und gelben Augen
Kieselstein, hellgrauer Kater mit braunen Punkten
Elsterklaue, weißer Kater mit schwarzen Schweif und Bernsteinfarben Augen
Königinnen (Kätzinnen die Junge erwarten oder aufziehen):
Tulpenschweif, rote Katze mit schwarzen Streifen,
Mutter von: Schwarzjunges (Schwarze Kätzin)
Nachtjunges lag am Bauch seiner Mutter, Glockenjunges war nicht mehr da leider war sie zu ihrer Großmutter in den Sternen-Clan gezogen, dass hatte ihr zumindest ihre Mutter Tulpenschweif gesagt.
Sie kuschelte sich weiter an ihre Mutter, diese leckte ihr über den Rücken, ganz sanft und voller Liebe. „Tulpenschweif, wie ist eigentlich unser Clan entstanden?" Miaute das kleine Junge leise, ein schnurren stieg in der Kehle ihrer Mutter auf, Nachtjunges war schon immer das neugierigste Junge von allen gewesen, sie wollte alles ganz genau wissen.
„Also gut, ich erzähle dir die Geschichte, aber sie ist solange her, dass keiner die Namen der Katzen weiß die unseren Clan gegründet haben, ich werde einfach welche erfinden. Solche wie die der Hofkatzen." Schnurrte sie, das Junge das sie nun gespannt an, Tulpenschweif legte ihren Schweif um ihr Junges und fing an zu erzählen:
Vor vielen vielen Monden lebte eine Katzenfamilie ganz alleine in einem Wald, sie alle waren halb verhungert weil sie die Jungen nicht alleine lassen konnten. Die Jungen maunzten jämmerlich weil ihre Mutter zu wenig Milch hatte. „Dorn wir müssen jagen." Maunzte eine braune Kätzin einer anderen Kätzin zu. Das schwarze Fell der Kätzin war zerzaust, der Wind blies unablässig durch den Wald. Dorn schwang ihren schwarzen Kopf hin und her, dann plusterte sie ihr Fell auf.
„Und was ist dann mit deinen Jungen? Sollen wir sie alleine lassen?" Fragte sie mit einen Verärgerten Unterton in der Stimme. „Nein aber sie werden auch verhungern, ich hab jetzt schon zu wenig Milch für sie." Die Kätzin klang verzweifelt. „Wir suchen erst mal eine Höhle wo wir es warm haben, dass andere ergibt sich schon." Maunzte die schwarze Kätzin. Die braune Kätzin schnaubte.
„Wir sind seit Tagen unterwegs, du hast uns das schon vor vier Nächten versprochen." Fauchte die braune Kätzin Dorn an. Diese sah sie verletzt an. „Mizie ich werde bald den Kater suchen der uns helfen wollte, dann sind wir sicher und deine Jungen können in Ruhe aufwachsen." Mizie nickte nur und schob ihre vier Jungen nach vorne, sie mussten weiter gehen, auch wenn der Wind so stark blies, wenn sie nun dort stehen bleiben würden, würden sie erfrieren. Es dauerte sehr lange bis sie im Wald eine geeignete Höhle sahen. Die Höhle war in einem Baum, der schien vor Monden ausgehöhlt worden zu sein, von wem oder was wussten sie nicht, doch es war nicht mehr da und das war wichtig.
„Du und die kleinen bleibt hier, ich suche den Kater." Mizie nickte und legte sich um ihre Jungen herum. Die kleinen pressten sich an sie und fingen an zu saugen, sehr viel kam nicht raus und die Jungen jammerten wieder. Der Sturm wurde stärker und bald schon übertönte er die Jungen, diese kuschelten sich enger an Mizie, diese plusterte ihr Fell gegen die Kälte auf und zog sich fester zusammen. Es knackte über ihnen, plötzlich brach ein riesiger Ast ab und krachte auf den Boden, Mizie erschreckte sich und die Jungen maunzten ängstlich, Mizie leckte sie um sie zu beruhigen. „Wie kannst du eine Kätzin bei so einem Sturm... Das ist unverantwortlich.. Du weißt..." Sie hörte den Rest nicht weil der Sturm den Rest verschluckte.
Sie sah wie sich zwei Katzen auf den dicken Ast der auf den Boden lag zogen, die eine war, zu Mizie´s Erleichterung Dorn und neben ihr hockte ein Kater. Als er die Kätzin dort liegen sah sprang er gleich von dem Ast runter und lief zu ihr. „Geht es dir gut?" Maunzte er besorgt, sie nickte, die Jungen jammerten nun wieder. Der Kater schnüffelte an den Jungen. „Mein Name ist Nebel, ich nehme euch in meinem Clan auf, wir sind nicht viele, aber wir schützen einander. Und du und die Jungen brauchen einen Heiler." Seine Augen wurden schmal. Er drehte sich zu Dorn um. „Wie konntest du sie alleine lassen? Du weißt doch das du nur jaulen musst und einer von uns kommt." Dorn presste sich auf den Boden.
„Der Sturm wäre jeden Moment los gegangen, ich wollte die Kätzin und ihre Jungen nicht alleine lassen und erst mal in einem Unterschlupf unterbringen." Murmelte sie, der Kater knurrte und drehte sich dann zu Mizie um. „Ich nehme ein Junges und Dorn nimmt eines, dann setzt du mir eines auf den Rücken und nimmst das letzte." Sagte er zu Mizie, diese nickte der Kater nahm sich das silberne Junge Dorn nahm sich das drei farbige Kätzchen, Mizie nahm das braun getigerte Kätzchen und setzte es auf den Rücken von Nebel, dann nahm sie das letzte Junge was schwarz war und drei hell graue Streifen auf den Rücken hatte. Die drei Katzen kämpften gegen den Wind an, alle hatten sie das Fell aufgeplustert, Nebel schütze so auch das Junge auf seinen Rücken vor der Kälte.
Sie kamen zu einer Schlucht, der Kater schlängelte sich als erster runter, hinter ihm trabte Dorn runter und dann kam Mizie, der Wind wurde schwächer bis er dann ganz verebbte. Mizie´s Augen wurden groß als sie sah das sich unter ihr ein Lager auftat. In den Felswänden waren Höhlen, aus jeder Höhle sah sie ein paar Augen an.
Als sie in der Mitte der Schlucht standen, legte Nebel das Junge auf den Boden. „Elster." Rief er und sah besorgt auf die Jungen und die Kätzin. Dorn legte das andere Junge neben das was Nebel abgeleckt hatte und nahm das Junge von seinem Rücken runter, Mizie brachte ihr letztes Junge zu seinen Geschwistern. Ein älterer Kater kam aus einer Spalte, in seinem Maul waren Blätter. Er legte sie ab und schnüffelte an den Jungen und an der Kätzin.
Er grummelte kurz etwas, dann schob er der Kätzin etwas von den Blättern hin. „Iss das, dass ist Borretsch, sollte deine Milch anregen, dann nimm dir Beute und friss die." Mehr sagte er nicht und fing an die Jungen mit seinen Pfoten zu reiben, bis diese nur noch vor Hunger leise maunzten. „Ich glaube Nies kann sie erst mal säugen." Sagte er und ging wieder. „Nies?" Rief er fragend, eine junge Kätzin schob sich aus einem Spalt und kam zu ihnen. Sie sah Nebel fragend an. „Nies kannst du die vier säugen? Ihre Mutter braucht erst mal Ruhe und viel Fressen bevor sie wieder ihre Jungen säugen kann." Die Kätzin sah auf die Jungen herab und nickte. „Natürlich, bring sie in mein Nest." Sie lief wieder zurück in die Spalte. Nebel nahm eines der Jungen und lief zur Spalte, Dorn verschwand. Mizie nahm eines der Jungen und schob die anderen vor sich her.
Sie trat in den Spalt und ganz anders als erwartet lag vor ihr eine Höhle, diese war aber nicht kalt sondern warm und erfüllt von Milchdüften.
Sie sah Nies in einem Nest liegen und an ihrem Bauch lagen drei Junge, eines davon war aber das von Mizie. Mizie lief zu ihr und legte das Junge was sie im Maul hatte in das Nest, Nebel nahm das andere und legte es neben seine Geschwister und das vierte legte wieder Mizie dazu. „Ich danke dir, du kennst mich nicht und säugst meine Jungen." Sie leckte die Kätzin freundschaftlich über die Wange. „Kein Junges sollte sterben wenn es sich vermeiden lässt." Schnurrte sie.
Mizie sah sich in der Höhle um, am Eingang waren extra Dornenranken befestigt worden wahrscheinlich zum Schutz vor Eindringlingen, dann konnte man sie sicherlich zusammen ziehen, auf den Boden der Höhle war über all Moos ausgelegt, ein kleiner Weg führte nach oben zu einem Vorsprung auf dem auch ein Nest stand. „Du kannst das Nest hier haben." Nies deutete auf ein Nest ganz in ihrer Nähe.
„Vor dir hat das Blitz benutzt, aber seit ihre Jungen ihre Lehre begonnen haben, ist sie wieder bei den anderen." Mizie sah Nies fragend an. Als diese nichts mehr sagte, legte sich Mizie einfach in das Nest. Ein Maunzen lies sie aufschauen, am Eingang stand Dorn und trug eine Maus im Maul. Sie trabte zu Mizie und legte ihr die Maus vor die Nase. „Für dich." Schnurrte sie und lief wieder aus der Höhle raus. Mizie nahm einen Bissen von der Maus und schlang dann den Rest runter. Sie leckte sich über das Maul und schnurrte, endlich hat sie was gegessen, doch Hunger hatte sie noch immer.
„Willkommen in der Kinderstube." Schnurrte Nies und sah sie voller Wärme an. Mizie schnurrte dankbar. „Hol dir noch was, du musst viel fressen." Drängte Nies sie, Mizie stand auf streckte sich und lief dann raus. Draußen liefen nun viele Katzen herum. „Komm Donner ich will mit dir heute etwas kämpfen üben." Rief ein Muskulöser Kater einer roten Kätzin zu, diese sprang auf und lief zusammen mit dem Kater den Hang rauf. Dorn und drei andere Katzen liefen auch den Hang rauf, sie sah wie Nebel alle Katzen einteilte.
„Sommer du nimmst dir Blitz und Käfer mit und gehst mit ihnen auch noch jagen." Die drei nickten und liefen auch den Hang rauf und waren kurz danach verschwunden. Nebel sah Mizie in dem Moment. „Mizie hast du noch Hunger?" Fragte er, sie nickte verlegen. Er lief zum Rand des Lagers, dann winkte er sie zu sich, sie lief eilig zu ihm, sie spürte die Blicke der anderen. „Hier ist unser Frischbeutehaufen, nimm dir was wenn du Hunger hast. Komm wir essen zusammen."
Er schnappte sich eine Elster und sie nahm sich eine dicke Maus, er führte sie zu einem Spalt davor lies er sich nieder und fing an zu fressen, sie setzte sich neben ihn und fing auch an zu fressen. „Dort gegen über von hier, leben die Ältesten in einem Bau." Er deutete mit seinem Schweif auf ein größeren Spalt, in den man hinein sehen konnte, auf der anderen Seite sah man eine Lichtung auf der sich vier ältere Katzen die Zunge gaben, so wie Dorn es ihr erzählt hatte.
„Der Bau wo du lebst ist die Kinderstube, es gibt noch den Schülerbau und den Kriegerbau. Die Namen habe ich von unseren Ahnen bekommen als sie mich im Traum besuchten." Schnurrte er. Sie sah zu dem anderen Spalt. „Das ist der Heilerbau." Sagte Nebel der ihrem Blick gefolgt war.
„Es ist toll hier." Schnurrte sie er nickte und aß seine Amsel weiter. „Wann werden die Jungen den Schüler?" Fragte Mizie. Er schnurrte. „Also ein Junges wird erst Schüler wenn es sechs Monde alt ist, die Trainingslänge hängt ganz davon ab wie weit er mit seinen Fertigkeiten ist und ob er dazu bereit ist. Natürlich kann ein Junges auch zum Heilerschüler gemacht werden, aber bisher wollte keines der Jungen Heilerschüler werden." Mizie sah interessiert zum Heilerbau.
„Vielleicht wird eines meiner Jungen Heilerschüler." Hoffnung keimte in ihr auf. „Wir wollen unserem Clan in Ferner Zukunft einen Namen geben, unsere Ahnen werden dann zwischen den Namen wählen." Mizie spitzte die Ohren. „Du hast die Ahnen schon zweimal erwähnt, kannst du mir genaueres erzählen?" Nebel nickte.
„Unsere Namen haben wir deswegen weil wir von den Menschen die Namen ablehnen unsere Ahnen haben auch keine Hauskätzchen Namen gehabt, unsere Ahnen waren Streuner, Einzelläufer und auch Hauskätzchen, diese legten schnell ihre Hauskätzchennamen ab und nannten sich Gras oder Frosch oder Blatt, diese Tradition haben die Mütter beibehalten und ihre Jungen solche Namen gegeben." Mizie beschloss ihren Jungen auch Namen zu geben die von diesen Ahnen angesehen wurden, weil sie hier bleiben würden.
„Die Ahnen erscheinen in den Träumen des Heilers und manchmal in denen der Anführer. Sie warnen uns oder sagen uns andere Dinge, und der Anführer muss eine Reise zurück legen und erhält von den Ahnen neun Leben, diese Regelung ist neu, ich bin der erste Anführer mit neun leben, dafür musste ich eine lange Reise zurück legen, zum Schattenfelsen." Mizie schnurrte also hatte sonst keine Katze neun Leben, dass Märchen was ihr ihre Mutter im Nest damals erzählt hatte stimmte also nicht.
„Meiner Vertreter ist Narbe, er heißt so weil er seit seiner Geburt eine Narbe hat. Naja unser Ahnen auf jeden Fall helfen uns und wachen über uns. Sie leben oben im Sternenverließ." Sie sah ihn fragend an, er sah dies und schnurrte belustigt. „Oben in den Sternen." Sagte er. Sie nickte und sah hoch zum Himmel. „Da werde ich also eines Tages unter ihnen sein?" Maunzte sie leise, glücklich darüber endlich einen Glauben zu haben senkte sie ihren Kopf und zuckte mit den Ohren.
„Nebel." Ein Kater mit sehr tiefer Stimme kam auf die beiden zu, sein grauer Pelz leuchtete etwas Silber auf und seine Bernsteinfarbenen Augen waren voller Güte.
„Ja Nessel." Maunzte Nebel und sah ihn fragend an. „Ich glaube das ich einen guten Namen für dem Clan habe, Schnee-Clan im Winter sind wir gegen den Schnee gefeiter als andere Katzen, wir können im Schnee besser jagen als andere und uns machen die Winde nichts aus." Nebel nickte anerkennend.
„Am ende wird der Sternen-Clan entscheiden. Dein Name wird in die Auswahl genommen." Nebel neigte den Kopf vor dem Kater, dieser sah nun Mizie an. „Ein neues Gesicht, ich bin Nessel." Mizie leckte sich verlegen die Brust. „Mein Name ist Mizie." Der Kater musterte sie. „Ich muss zurück zu meinen Jungen, ich wollte sie nicht solange alleine lassen." Sie neigte den Kopf vor Nebel und Nessel und lief zur Kinderstube. Als sie eintrat sah sie wie Nies die Jungen gerade putzte.
„Sie sind eben eingeschlafen." Flüsterte sie, sie erhob sich vorsichtig und stieg aus dem Nest raus. „Und was hat Nebel die erzählt?" Fragte sie neugierig und setzte sich zu ihr, Mizie schnurrte. „Alles über die Ahnen und den Clan." Nies schnurrte und leckte Mizie hinter den Ohren. „Wie heißen deine Junge?" Fragte sie nun. Mizie sah sie an und trabte zu dem Nest, sie sah ihre Junge an und tippte das erste an das Silberne Junge es bewegte sich kurz schlief aber weiter. „Sie soll Moos heißen." Dann sah sie das dreifarbige Kätzchen an. „Der Kater hier soll Bunt heißen." Nies nickte zustimmend. Sie sah das braune an. „Wenn ich dir einen Vorschlag machen dürfte, nenne ihn doch Fink." Mizie sah Nies an und nickte. „Ja er soll Fink heißen." Dann sah sie das Schwarze an. „Er soll Tiger heißen, wegen seinen Streifen auf den Rücken." Nies schnurrte.
„Wie lange lebt ihr hier?" Fragte Mizie. Nies sah sie an und seufzte. „Erst seit gut drei Blattwechseln. Wir sind vorher Streuner, Einzelläufer und Hauskätzchen gewesen, aber viele die mit uns gekommen sind, sind leider gestorben. Die lange Reise hat einige Krank gemacht oder sie wurden von Dachsen und Füchsen getötet. Aber sie wachen über uns."
Mizie nickte und gähnte dann.
„Na dann ab ins Nest." Schnurrte Nies und schob Mizie in Richtung ihr Nest, Nies legte sich zu den Jungen zurück. „Schlaf gut Mizie." Schnurrte Nies. Mizie war schon eingeschlafen. Sie träumte von Nessel und anderen wirrem Zeug, als sie erwachte, sah sie nur das Fell von Nies wie es sich hob und senkte. Leise stand sie auf reckte sich und lief aus der Kinderstube. Draußen sah sie schon wie sich drei Katzen auf den Weg machten aus dem Lager raus. Nessel saß am Frischbeutehaufen und suchte sich etwas aus. Als er Mizie sah, nahm er zwei Mäuse und lief zu ihr. Eine Maus legte er ihr vor die Pfoten und die andere legte er vor seine. „Willst du mit mir essen?" Fragte er.
Sie nickte und die beiden Katzen fingen an zu fressen, eine Zeit lang schwiegen sie. „Wie viele Junge hast du?" Fragte er sie, sie schluckte einen Bissen Maus runter und sah ihn an. „Vier." Sagte sie stolz.
„Das sind viele, aber sicher werden sie einmal gute Kämpfer und Jäger." schnurrte er, sie nickte, ganz sicher würden sie das werden. „In etwa vier Monden können sie Schüler werden." Schnurrte Mizie, bis dahin würden ihre Jungen groß und stark sein. „Ich würde sie gerne kennen lernen." Sagte der Kater und sah sie nun eindringlich an, sie nickte zögerlich, als Zeichen das er durfte. Er schnurrte. „Ich muss nun aber los, Nebel hat mich für die Jagt eingeteilt." Er erhob sich und ging zum Eingang des Lagers, kurz darauf sah sie wie er nach oben in den Wald ging.
„Er mag dich." Maunzte Nebel hinter ihr sie nickte nur. Warum zeigte der Kater Interesse an ihr? Er war aber interessierter als der Vater der Jungen, der ist vor der Geburt ihrer Jungen abgehauen. „Geh zu deinen Jungen zurück." Miaute er und ging in Richtung Heilerbau davon, sie sah ihm nach und tat was er gesagt hatte.
Nies saß im Nest und sah den Jungen zu, diese tobten auf den Boden der Kinderstube, zur Freude von Mizie waren auch ihre Jungen dabei, sie schienen sich schnell erholt zu haben. Als Mizie eintrat, warfen sich alle Jungen sogleich auf sie. „Los den Fuchs müssen wir aus unserem Lager vertreiben." Piepste Bunt. Mizie tat so als hätten die Junge sie getötet. Die Jungen sahen sie an und rissen die Augen auf. „Der Fuchs wurde erlegt." Jubelte Tiger.
„Ach ja, der Fuchs wird gleich die kleinen Jungen essen." Schnurrte Mizie und schüttelte die Jungen ab. Nies schnurrte. „Meinst du das du wieder Milch gibst?" Nies sah sie fragend an, sie zuckte mit den Schultern. „Das wird sich nachher zeigen." Murmelte sie. Als hätte sie ihre Jungen gerufen, kamen sie zu ihr. „Wir haben Hunger." Maunzte Fink und sah sie mit großen Augen an. „Na dann kommt mal ins Nest, dann gebe ich euch Milch." Sie lief zu ihrem Nest, ihre Jungen folgten ihr. Als sie sich hingelegt hatte, krabbelten sie kleinen gleich zur Milchquelle, als sie saugten kam was raus.
„Die Milch fließt!" Schnurrte die Kätzin glücklich, Nies schnurrte voller Freude. „Hoffentlich entscheidet sich unsere Ahnen für einen Namen." Maunzte Nies ängstlich. Mizie sah sie an und nickte voller Hoffnung. Ihre Jungen traten sie sachte und saugten glücklich. „Nur Nebel oder Elster werden erfahren für welchen Namen sich unsere Ahnen entscheiden." Damit legte sie den Kopf auf ihre Pfoten und wartete das ihre Jungen fertig werden würden.
Nach einiger Zeit waren sie dann fertig und stiegen wieder aus dem Nest und tobten mit den Jungen von Nies. „Komm wir gehen mal raus, die kleinen könne auch mal alleine sein." Nies nickte und die beiden Kätzinnen liefen raus aus der Kinderstube. „Alle Katzen sollen sich hier versammeln!" Rief Nebel. Alle liefen zu ihm, Elster stand bei ihm und sah alle mit vor Erregung glitzernden Augen an. „Unsere Ahnen haben mir eine Botschaft geschickt, nein mehr als eine. Ab heute heißt der Ort an dem unsere Ahnen leben Sternen-Clan und wir sind von heute an der Schnee-Clan!" Alle jaulten den Namen, Mizie viel nach einigem zögern ein. „Unsere Namen sollen nun anders Enden, nicht einfach Nebel, nein von heute an wird jeder Anführer nach dir die Endung Stern bekommen, von heute an bist du Nebelstern!" Alle jaulten seinen Namen.
„Mein Name ist von heute an Elsterpelz, nun muss unser Anführer den anderen ihre Namen geben!" Damit trat er zurück, doch bevor Nebelstern was sagen konnte jaulten erst mal alle den Namen des Heilers laut raus.
„Gut dann soll von heute an Narbe den Namen Narbenflanke tragen." Alle jaulten zustimmend, Narbenflanke schnurrte erfreut. „Dorn von heute an sollst du Dornenblitz heißen." Wieder jaulten alle ihren Namen. „Nessel du sollst von heute an Nesselstrauch heißen." Wieder jubelten alle. „Blitz du heißt ab heute Blitzpelz." Sie schnurrte glücklich während die anderen ihren Namen schnurrten. „Sommer von heute an ist dein Name Sommersprung." Ihre Augen leuchteten und wieder jubelten alle. Käfer bekam den Namen Käferbein, Winter´s Name wurde Wintermaul, Blau bekam den Namen Blauschatten und Kiesel hieß von da an Kieselwurf. Die Schüler bekamen vom Sternen-Clan die Namen Donnerpfote, Vogelpfote und Beerenpfote, jeder Schüler muss ab heute die Endung Pfote bekommen, dass zeigte an das dieser dann Schüler ist. Die Ältesten bekamen die Namen Grauring,Schneesturm, Flussufer und Hummelflügel die alten Katzen nickten zufrieden.
Nebelstern gab Nies den Namen Niesklaue und ihre Jungen hießen Sonnenjunges, Herbstjunges und Herzjunges, von nun an bekam jedes Junge die Endung Junges. Als Nebelstern sich Mizie zu wandte schnurrte er.
„Du bist neu hier, und sollst einen schönen Namen bekommen, von heute an soll dein Name Drosselpelz sein, deine Jungen sollen von heute an Moosjunges, Buntjunges, Finkjunges und Tigerjunges heißen." Alle jubelten ihren Namen und den ihrer Jungen. Nesselstrauch ging zu ihr und drückte seine Schnauze an die ihre, sie schnurrte und sah ihn liebevoll an.
Seit dem Tag an lebt unser Clan hier." Endete Tulpenschweif.
„Wir stammen von ihnen ab. Damals hat deine Großmutter mir die Geschichte erzählt." Nachtjunges sah sie begeistert an.
5. Einsendung
Eine neue Heimat
Ich streune durch die Straßen.
Wie jede Nacht.
Rastlos, ruhelos. Einsam. Auf mich gestellt. Allein. Heimatlos.
Nur begleitet vom Lärm und Gestank der Zweibeinern-Welt.
Da ist keine Familie, da sind keine Freunde. Niemand, der mir nicht abwehrend gegenübertritt.
Ab und zu stolpere ich Anderen vor die Füße. Wenn ich Glück habe komme ich mit ein paar Kratzern auf der Nase davon.
Wie jede Nacht zerren Hunger und Kälte an meinem Körper und die Ungewissheit, wohin ich meine Pfoten lenken soll, sitzt wie ein paar messerscharfer Zähne in meinem Nacken.
Wo kann ich hin?
Wem kann ich trauen?
Wie kann ich leben, nein, wie kann ich überleben?
Im Müll der Zweibeiner suche ich nach Irgendetwas, das den Hunger zumindest für ein paar Augenblicke vertreibt.
Meine Suche ist nicht gerade erfolgreich.
Doch ich muss weiter, bevor sie mich erwischen. Ich fliehe, bin immer auf der Flucht.
Wie jede Nacht.
Vor wem? Vor ihnen. Hunde, Zweibeiner, andere Katzen, die Kreaturen und Monster dieser Welt.
Niemand ist mein Freund.
Ich merke nicht, wie die Zeit vergeht. Ich kann es mir nicht leisten an gestern oder morgen zu denken, ich lebe im jetzt, immer nur im jetzt.
Irgendwann ist etwas anders.
Wo kommen die Bäume her? Und dieser Geruch nach... Frische?
Ich habe das Gefühl zum ersten Mal seit langer Zeit wieder atmen zu können. Als wäre meine Kehle von unsichtbaren Pranken zugedrückt gewesen, die nun endlich von mir ablassen.
Doch ich bin auf der Hut, lasse mich nicht täuschen von diesen mir so fremden, aber so verführerisch guten Wahrnehmungen.
Dann finden sie mich. Sie sind zu dritt. Selbst der Kleinste, der merklich jünger ist als seine Gefährten, sieht beeindruckend stark aus.
So soll mein „Leben", wenn man das so nennen kann, also enden...
Ich verspüre nicht einmal Angst, oder nehme sie einfach nicht mehr war, womöglich gehört sie schon so sehr zu mir, dass ich sie kaum mehr erkenne.
Stattdessen sind da diese Traurigkeit und die Wut über die himmelschreienden Ungerechtigkeiten meiner Welt.
Doch zum ersten Mal im meinem Leben erfahre ich Gerechtigkeit und Frieden. Die Drei sind misstrauisch, ich spüre ihre scharfen Blicke auf mir ruhen, doch sie greifen mich nicht an.
Sie bringen mich in ihr Lager, zu den ganzen Anderen.
Sie erklären mir ihre Welt.
Und irgendwann ereignet sich der unglaublichste und wunderbarste Moment meines bisherigen Lebens:
Sie bieten mir an mit ihnen zu leben, sie bieten mir eine Heimat an.
Ich sah die Straßen nie wieder. Ich war nie wieder allein.
Ich war kein Geflüchteter mehr, ich war zu Hause.
6. Einsendung
Honig stapfte durch den Schnee. Ihr Bauch war dick und prall, gefüllt mit den Jungen die sie erwartete. Mit letzter Mühe erreichte sie die Höhle. Schnell schleppte Honig sich herein. Draußen tobte ein heftiger Schneesturm. Sie war geschwächt, hatte seit Tagen nichts mehr gegessen und konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Hätte sie ihren Clan doch nie verlassen. Wäre sie doch nie aus dem SchimmerClan gegangen, für einen Kater, der sie nie geliebt hatte. Plötzlich durchzuckte sie ein unfassbarer Schmerz. Sie viel auf den Boden, unfähig irgendetwas zu tun. Honig stöhnte. "Nein!", die Jungen durften jetzt nicht kommen. Wäre nur Mondstaub oder ein anderer Heiler bei ihr. Könnte ihr nicht eine Katze helfen? Honig hatte das Gefühl zu sterben. Nicht nur das ihre Jungen kamen, auch der Ort könnte ihr den Tod bringen. Als sie den Clan verlassen hatte, war ihr verboten worden, jemals wieder eine Pfote auf ClanTerritorien azu setzen. Und jetzt lag sie in der Heilerhöhle, die das Herz der Clams bildete. Und jeden Moment könnten die Heiler kommen, denn es war Halbmond. Sie spürte, wie sie schwächer wurde. Kaum noch bei Sinnen hörte Honig ein Fauchen. Dann wurde ihr schwarz vor Augen.
Sie wurde von einem Strom erfasst, ihr gesamter Körper zuckte. Mit letzter Kraft hielt Honig den Kopf über Wasser. Sie drohte zu ertrinken. Doch sie schaffte es.
Als Honig die Augen aufschlug, standen acht Katzen vor ihr. Vier Heiler und vier Anführer. Der des LichtClans, Blitzstern, die des WolfsClan, Graustern, der Anführer des WinterClans, Dornenstern und Regenstern aus dem SchimmerClan. Daneben waren Schneesturm, Rosenfuß, Wasserschlange und Mondstaub. Ohne ein Wort zu sagen ging Mondstaub zu ihr und half ihr. Wieder und wieder wurde ihr Körper von dem Schmerz auf den Boden gedrückt, wieder und wieder stöhnte sie. Alle halfen ihr so gut es ging. "Weiter!", zum ersten Mal sagte Mondstaub etwas, "ein Junges ist schon da!" Etwad schn7rrte ihr die Luft ab. "Das zweite", "Das dritte". Es dauerte eine Ewigkeit bis Schneesturm: "Das vierte", sagte. Honug war beinahe zu schwach um den Kopf zu heben, aber sie schaffte es dennoch."Das hier", sagte sie und zeigte auf das grau-braune, "soll Winterjunges heißen, das goldbraune Lichtjunges, das dunkelbraune Wolfsjunges und das rötliche Schimmerjunges." Sie rang nach Atem: " Ich sterbe!Wer wird sich um die Jungen kümmern?" "Wir", sagte Mondstaub. "Wir werden uns um sie kümmern. Wir haben dir grundlos deine Heimqt weggenommen, das ist Grund genug, dass wir ihnen eine neue Heimat geben. "Danke! So soll es sein" Honig schloss die Augen. Langsam verlor sich ihre Stimme:"Winterstern, Luchtstetn, Wolfsstern, Schimmerstern,..."

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