| Thema: | "Tigerjunges' Traum" |
| Aufgabe: | Schreibt einen Traum, den der spätere Tigerstern als Junges hat. Wie stellt ihr euch seine Gedankenwelt vor? War er auch damals schon machtgierig oder einfach ein verspieltes Junges wie die anderen? |
| Bekanntgabe Gewinner: | 15.05.2014 |
Tigerjunges zitterte vor Kälte.
Überall um ihn waren alte,knorrige Bäume dessen Äste zum Himmel hinaufragten. Es roch unangenehm nach Blut und Tod.
Tigerjunges blinzelte.
Wo bin ich hier?
Er hörte Schritte.
Er dachte,seine letzte Stunde hätte geschlagen und krümmte sich ängstlich. Eine Stimme ertönte:
„Tigerjunges! Steh auf!”
Mit großer Ehrfurcht und vor allem Angst stand Tigerjunges zitternd auf. Er blickte hoch. Über ihm stand ein großer getigerter Kater mit kalten Augen und breiten Schultern.Wer war das?
„Ich bin es,Pantherstern,dein Vater.”
Tigerjunges war verwirrt. Aber Kleefell war doch sein Vater? Alle sagten immer,Kleefell wäre sein Vater. Es konnte nicht sein- log dieser große Kater etwa? Und ganz wichtig:wo war Tigerjunges?
Eine laute Stimme unterbrach seine Gedanken. Er blickte hoch in die eiskalten blauen Augen des Tigerkaters.
„Ich weiß was du denkst ”,polterte der Kater. „man hat dich belogen! Ich bin dein echter Vater! ”
„Aber wieso sollten sie das tun?”,fragte Tigerjunges klein laut.
„ Sie wollten dir nicht von mir erzählen,weil sie dachten,du wirst zu traurig sein.”
Das ergab jedenfalls Sinn.
„Aber weshalb ich dich geholt habe,ist: ich wollte dir sagen: Du wirst einmal ein mächtiger Kater. Mit großem Mut und keiner Angst vor Verlusten schaffst du es bis zum Anführer. Aber Katzen stehen dir im Weg. Schiebe sie beiseite wie der Mond dies Sonne. Zeig ihnen,wer du wirklich bist! DU hälst mehr Macht in deinen Pfoten als der SternenClan! Ich vertraue dir.”
Mit diesen Worten drehte Pantherstern sich um und verschwand im Gebüsch.
Tigerjunges hatte zerstreute Gefühle.
Soll ich ihm glauben? Ist er mein echter Vater? Aber nein,dann würden ihn ja alle aus seinem Clan anlügen!
Das wurde zu viel für Tigerjunges. Er war müde und ihn verließen alle Kräfte. Erschöpft viele er schlafend um.
Tigerjunges erwachte von der vertrauten Stimme: Seiner Mutter Goldherz.
„Tigerjunges,ist alles in Ordnung mit dir? Du siehst etwas geschockt aus.”
Seine Mutter schien besorgt zu sein.
Er antwortete ruhig:„Nein,Mama. Mit mir ist alles Okey. Ich hatte nur einen kleinen Albtraum. Nichts schlimmes …”
Goldherz atmete auf. Sie sagte:„Ich gehe kurz eine Maus holen. Bleibt hier und seid brav!”
Kaum war sie draußen,sprang Tigerjunges jaulend auf Rotkehlchenjunges.
Sie jaulte auf vor Schreck. Tigerjunges ließ aber nicht locker. Er fauchte sie herausfordernd an.
Plötzlich hörte er eine Stimme. Es war Pantherstern.
„Denke dran,Tigerjunges. Du wirst Macht haben.”
Leise schlich er aus der Kinderstube, wie er es jeden Morgen tat. Seiner Mutter war das noch nie aufgefallen, viel zu sehr sorgte sie sich um seine kränklichen Schwestern, denn anders als Tigerjunges hatte sie die Hoffnung, dass die Beiden überlebten nicht aufgegeben. Noch nicht.
Hinter der Kinderstube, versteckt von den Ranken und dem Laub der Büsche, kam das Junge zum stehen, blicke sich um. Seit Gestern war hier nichts verändert worden, niemand hatte sein Versteck gefunden, wie Tigerjunges erfreut feststellte. Er ließ sich auf einem selbstgebauten Nest aus Moos nieder, ehe er an den Traum dachte, den er noch vor wenigen Minuten geträumt hatte.
Anfangs hatte Tigerjunges nicht realisiert, dass es sich um einen Traum handelte, hatte mit den anderen Jungen in der Kinderstube herumgetollt und sich amüsiert, doch dann war ihm aufgefallen mit wem er spielte. Geschockt war Tigerjunges stehengeblieben.
"Dunstjunges! Nachtjunges! Ihr seid ja gar nicht mehr krank!", rief er erfreut aus.
"Wieso sollten wir, Tigerjunges?", besorgt sah Dunstjunges ihn an, "Ist dir wieder schwindelig oder hast du einen komischen Traum gehabt? Soll ich die Heilerin holen?"
"Nein, geht schon.", murmelte Tigerjunges verwirrt.
Er schob seine Sorgen beiseite, konzertierte sich wieder auf das Spielen mit seinen Schwestern, doch nur nach kurzem Raufen war er außer Atem. Seltsam, sonst hatte er eine viel bessere Kondition. Tigerjunges ignorierte, dass er immer weniger Luft bekam, genau wie die schwarzen Flecken, die immer wieder vor seinen Augen auftauchten.
Er sah noch, wie der Boden immer näher kam bevor alles um ihn herum schwarz wurde. Dumpf hörte er noch Stimmen um sich herum, doch sie wurden immer leiser und rückten weiter in den Hintergrund. Tigerjunges war bewusst, dass er gestorben war und eine lähmende Panik erfasste ihn, er wollte strampeln und schreien, doch er konnte sich weder bewegen noch einen Mucks von sich geben.
In diesem Moment wachte Tigerjunges auf, freute sich, noch am Leben zu sein, ehe er hinaus eilte.
Er hatte einen Entschluss gefasst: Koste es was es wolle, er würde Anführer werden und seine Neun Leben erhalten um niemals sterben zu müssen, denn dann konnte sich niemand ihm noch in den Weg stellen.
2. Platz: Eichenpfote
„Tigerjunges, spiel mit uns!“ Die Stimmen seiner Schwestern klangen so anders, wenn er hier war. Viel fröhlicher. Glücklicher. Gesund. Doch heute wendete er sich ab. Bunte Blumen leuchteten auf dem satten Grün der herrlich duftenden Wiese. Weit entfernt lag ein Wald, groß und dunkel. Tigerjunges war schon oft hier gewesen, hatte schon oft hier gelegen und hatte die endlos herrschende Sonne auf seinem Pelz genossen, oder halbherzig mit seinen Schwestern gespielt. Doch schon bald hatte es ihn gelangweilt. Also hatte er begonnen den Wald zu beobachten, der irgendwie immer näher zu kommen schien, je öfter seine Träume ihn an diesem seltsamen Ort gefangen hielten.
Tigerjunges hob den Kopf. Da war wieder dieser Wald. Gar nicht mehr so weit weg. Er blickte sich um. Dunstjunges und Nebeljunges spielten ausgelassen und beachteten ihn nicht. Vorsichtig machte er einen Schritt nach vorne. Und noch einen. Und noch einen. Vor ihm erstreckten sich dürre Bäume. Ein gräuliches Licht schimmerte zwischen den zweigen hindurch und trotzdem schien es völlig dunkel, als wolle der Wald einen Kontrast zu der hell strahlenden Wiese bilden. Ein merkwürdiges Gefühl durchzuckte Tigerjunges. Er hatte keine Angst. Er wollte unbedingt wissen, was sich hinter den Zweigen verbarg. Etwas zog ihn zu den kargen Bäumen hin, wie den Fisch ins Wasser. Ein weiterer Schritt. Noch einer. Der erste Baum war kaum eine Schwanzlänge von ihm entfernt. Tigerjunges zitterte. Der letzte Schritt. *Los Tigerjunges, geh endlich. Hast du etwa Angst?* schallt er sich selber. Ein weiterer Blick in die Finsternis des Waldes. Ein berauschendes Gefühl stieg in ihm auf. Der Wald versprach ihm etwas. Er strahlte Macht aus. Macht über alles, was man sich wünschen konnte. Tigerjunges Herz pochte schnell gegen seine Rippen. Er lechzte nach dem, was der Wald ihm geben konnte. Was er sich erhoffte. Und tat den letzten Schritt.
Dann verschluckte ihn der Wald der Finsternis.
Rauchstern:
Tigerjunges blinzelte. Wo eben noch das weiche Moos aus der Kinderstube gewesen war, piksten ihn jetzt harte Stoppeln. Staunend sah er den strahlenden Himmel über sich und kletterte neugierig aus der kleinen Mulde, die ihm den Blick auf seine Umgebung versperrte. Enttäuscht peitschte er mit dem Schwanz. Er befand sich offenbar auf einer schier endlosen Grasfläche, aber er konnte kaum Einzelheiten erkennen, alles wirkte verschwommen. Tigerjunges ärgerte sich. Leise knurrend schlug er mit der Pfote nach einer Ameise, die über den Boden kroch.
Das Junge kniff die Augen zusammen. Das klang doch gar nicht so übel! Fast wie ein echter Krieger! Mit neuem Elan kauerte es sich hin und versuchte das Geräusch nachzuahmen, das er von seinen Clan-Mitgliedern kannte.
Ein ohrenbetäubendes Brüllen erfüllte die Luft. Tigerjunges zuckte zusammen und sprang herum. Wenige Schwanzlängen entfernt waren drei riesige Katzen aufgetaucht! Sie waren viel größer als alle, die er kannte, und als er näher schlich, sah er, dass sie alle das gleiche Fell hatten! Gestreift, genau wie sein eigenes! Tigerstreifen! Konnten das die legendären Urkatzen sein, von denen Leopardenfuß ihm erzählt hatte?
Aufregung kribbelte in seinem flauschigen Fell. Er legte sich platt auf den Boden und schob sich langsam vorwärts. Das harte Gras zerkratzte seinen weichen Bauch, aber Tigerjunges war doch ein geborener Krieger! Er würde nicht jammern, wie seine Schwestern es sonst taten! Er würde stark sein, so wie seine Mutter es gesagt hatte!
Als er nahe genug war, spitzte er die Ohren, um zu hören, was seine Ahnen - das mussten sie ja sein, sie sahen doch aus wie sein Spiegelbild - miteinander sprachen. Doch er konnte sie nicht verstehen. Nur ihr majestätisches Brüllen drang zu ihm und es schien alles fortzuspülen; sein Pelz flatterte im Sturm des Lautes und der Sonnenschein wurde ausgelöscht von tiefschwarzer Nacht. Die Tigerkatzen aber schlugen die Krallen in den Boden und rannten auf mächtigen Pfoten.
Der kleine Kater rappelte sich eilig auf. Schneller als je zuvor lief er; folgte ihnen mit glühendem Blick und brennendem Herzen. Dabei wuchsen seine Schritte an, sein Fell legte sich seidig an den Körper und seine Muskeln waren durchflutet von grenzenloser Kraft.
Und als er die Urkatzen eingeholt hatte, nahmen sie ihn in seine Mitte und senkten die stolzen Köpfe vor ihm.
Kamillenpfote:
„Nimm sofort deine Zähne aus meinem Genick! Du tötest mich noch." Tigerjunges hörte einen Aufschrei unter sich: „ Was bist du denn für ein Weichei ?" höhnte Tigerjunges. Ein Keuchen erklang unter ihm, dann kam Fichtenjunges frei und versuchte wegzurennen, doch Tigerjunges packte ihn am Schwanz und hielt ihn zurück. „ na, glaubst du mir jetzt, dass ich stärker bin?" „ Tigerjunges, das war doch nur ein spielerischer Kampf. Lass mich jetzt los!" keuchte Fichtenjunges. „ Du glaubst mir also immer noch nicht!" sagte Tigerjunges angriffslustig und drängte ihn immer weiter zurück. „Siehst du, du Weichei. Genau das ist der Grund warum ich der bessere Krieger werde!" „Tigerjunges. Noch ein letztes Mal, lass mich in Ruhe!" Doch Tigerjunges hörte nicht zu und drängte ihn noch weiter zurück. Da ertönte plötzlich ein Aufschrei und Fichtenjunges war verschwunden. Mit einem Schlag sah Tigerjunges die tiefe Schlucht unter ihm. Er sah grade noch wie Fichtenjunges auf einen Stein aufprallte und schrie. „ Ah, Nein!" Tigerjunges wachte auf. Neben ihm lag Fichtenpfote in der Kinderstube und schlief. Tigerjunges dachte: „ War alles nur ein Traum? Aber bin ich wirklich so schrecklich? Klar, ich mag Fichtenpfote nicht, aber würde ich ihn töten? Wir wirklich so etwas aus mir?"
Sternenpfote
Kühle Nachtluft umgab Tigerjunges. Es war nicht das erste Mal, dass er diesen Wald in seinen Träumen aufsuchte. Obwohl dieser finsterer und gruseliger war, als ein echter Wald es je sein könnte, fühlte Tigerjunges hier eine Art Geborgenheit. Wie bereits zig Male zuvor, jagte Tigerjunges Beute. In diesem Wald fühlte er sich viel stärker und mächtiger... wie ein Krieger. Fast schon wie ein Anführer. Spielerisch schleuderte er die Maus, hinter der er gerade her war, gegen einen Baum. Als er das Tier hilflos am Boden liegen sah, bekam er ein wenig Mitleid und beendete rasch ihr Leiden. Ihm war durchaus bewusst, dass die Beute nicht real war. Doch er begrüßte jedes zusätzliche Training, das er bekommen konnte, denn er hatte vor einer der besten Krieger, die die Clans jemals gesehen hatten, zu werden. Auf einmal sank die Temperatur spürbar. Die Luft um Tigerjunges herum begann zu frösteln. Heute war etwas anderes als sonst. „Gut... du bist bald so weit...". Die Stimme schallte scheinbar aus allen Richtungen. Tigerjunges drehte sich um und versuchte den Ursprung der Stimme zu bestimmen. „Wer bist du?! Komm raus! Ich habe keine Angst!". Die Stimme klang amüsiert. „Ach nein?... Das solltest du aber!". Tigerjunges spürte hinter sich einen kalten Windstoß, der die Blätter der Bäume zum rascheln brachte. Ruckartig drehte er sich um. Keine Spur vom Besitzer der Stimme. „Zeig dich du Feigling!". Während Tigerjunges versuchte die andere Katze ausfindig zu machen, manifestierten sich eisblaue Kristalle hinter ihm. Das entstandene katzenartige Gebilde kam Tigerjunges so nahe, dass es ihm in den Nacken hauchen konnte. „Da bin ich. Zufrieden?". Tigerjunges schreckte auf und drehte sich rasch um. Das Katzengebilde hatte nun eisblaues Fell unter dem deutlich große Muskeln spielten. „Wer bist du?!", fragte Tigerjunges den Kater und versuchte seinem Blick stand zuhalten. „Nenn mich einfach... Blut.", antwortete der Kater knapp. „Was machst du in meinem Traum?", hakte Tigerjunges nach. „Das Schicksal hat großes mit dir vor... du wirst ein großer Krieger werden... ein... Anführer...". Bluts Augen verengten sich zu kleinen Schlitzen. „Aber Blaustern...", hob Tigerjunges an. Plötzlich fauchte Blut laut. „Er zähl mir nichts von Blaustern! Sie hat nicht das Zeug, sie wird alles nur verschlimmern!". „Wie willst du das wissen?", fragte Tigerjunges und starrte dem fremden Kater fest in die Augen. „Ich habe die Zukunft gesehen. Du bist des Clans einzige Rettung.". Ein dumpfes Gefühl regte sich in Tigerjunges. Vergleichbar mit Machtgier. Blut trat näher an ihn heran und flüsterte: „Tigerstern, na wie hört sich das an? ...". Tigerjunges ließ sich den Satz auf der Zunge zergehen. „Tigerstern...", wiederholte er leise. „Nun geh hinfort, du weißt was zu tun ist. Lasse dein Ziel nicht aus deinen Augen und handle, wenn die Zeit reif ist.". Blut machte mit dem Schweif eine ausladende Bewegung. Tigerjunges verließ die Lichtung. Zurückblieb Blut. Die Dunkelheit verwehrte den Blick auf sein großes, böses Grinsen. „Es geht alles nach Plan...". Als Tigerjunges aufwachte, dachte er an seinen Traum. Zu real um nichts zu bedeuten. Etwas Neues blitzte in Tigerjunges Augen auf. Die Nacht hatte ihn verändert...
Löwenschweif
Tigerjunges lag am Bauch seiner Mutter. //Immer muss hier drin bleiben// dachte er. //Nie darf ich alleine die gegend erkunden!// Er stand auf, prüfte ob Luchsherz schlief und verließ dann die KInderstube. Tigerjunges sog die frische Luft ein. Er blickte sich um und sah seinen Vater Amselschweif mit einem anderen Krieger. Die beiden liefen direkt auf ihn zu. Er versteckte sich hinter einen Busch und hielt die Luft an. Die Stimmen wurden leiser und Tigerjunges seufzte. "Glück gehabt!", miaute er sich selber zu. Tigerjunges trat hinter dem Busch hervor und ging aus dem Lager. Fröhlich sprang er aus dem Lager. Er wünschte sich seinen Clan zu führen und gut für ihn sorgen zu können.
Später und tiefer im Wald traf Tigerjunges auf eine Patrouille. Er wollte sich verstecken doch es war zu spät. Einer der Krieger hatte ihn bereits entdeckt. "Was machst du denn hier??", fragte ein großer Krieger und blickte mich zornig an. Luchsherz sagte immer: Habe respekt vor anderen katzen! Doch Tigerjunges hatte weder Respekt oder Angst. Tapfer stellte er sich vor den Krieger, den Schwanz in die höhe gestreckt und sagte: "Ich bin groß! Außerdem hat meine Mutter mir nicht verboten in den Wald zu gehen!" "Aber auch nicht erlaubt oder?", fragte eine schlanke Kätzin. Tigerjunges beachtete sie nicht. Er fühlte sich groß und stark. //Ich werde etwas fangen!//, beschloss er. Die Krieger berieten sich gerade was sie als nächstes tun sollten. Diese Chance nutzte Tigerjunges und verschwand. Er lief durch den Wald, die Nase immer nach oben gestreckt und versuchte Beute zu wittern. Er roch Maus. "Die fange ich und dann werden alle akzeptieren das ich schon groß bin!", flüstert er sich zu. Aber er würde diese Maus nie fangen, den er machte sehr viele Fehler:
1. Sein Geruch wurde direkt zu der Maus getragen
2. Er trampelte über den Boden und
3. Ließ er einen leisen Schrei von sich
"Mist!", fluchte er. Tigerjunges ging weiter, in der Hoffnung weitere Beute zu finden. Er traf auf eine Maus die schon sehr schwach war. Tigerjunges sprang auf sie und tötete sie mit einem Biss. Triumphierend hob er die Maus auf und lief zurück ins Lager.
Luchsherz lag wimmernd im Heilerbau. Sie hatte 3 Jungen zur Welt gebracht und nur Tigerjunges hatte überlebt. Sie wollte nicht noch ihn verlieren. Amselschweif leckte ihr mit gleichmäßigen Bewegungen über den Kopf. "Da ist er!", rief ein Katze, als Tigerjunges das Lager betrat. Luchsherz stand auf und verließ den Bau. Tigerjunges legte ihr die Maus vor die Pfoten. "Die habe ich ganz alleine gefangen.", miaute er stolz. "Ich bin schon groß und kann auf mich selbst aufpassen!" Luchsherz schnurrte und schob Tigerjunges unter lautem Protestgeheul in die Kinderstube. Dort rollte er sich zusammen und schlief ein.
Comments