Thema
Teilnahme bis: 08.08.2014
Thema: "Wunder des neuen Lebens"
Aufgabe: Schreibt eine Geschichte über die Geburt eines oder mehrerer Jungen. Die Sicht aus der geschrieben wird, ob Mutter, Vater, Junge, Heiler etc, bleibt euch überlassen.
Bekanntgabe Gewinner: 22.08.2014
Belohnung: Jeder Teilnehmer erhält 50 Beutestücke

Gewinne:

1.Platz: Veröffentlichung der Geschichte in den Sternen-Legenden und 500 Beutestücke

2.Platz: 400 Beutestücke

3.Platz: 250 Beutestücke

1. Platz - Schlammjunges

Flugsprung - Die neuen Jungen

Die eisige kälte schlug Flugsprung ins Gesicht, als er seiner Mentorin eilig folgte. Der Morgen graute und ein weiterer verschneiter Tag stand ihnen bevor. Sie rannten über die weiße Fläche auf die Kinderstube zu. Er hörte Lilienduft, wie sie die Jungen beruigend leckte und Flockenpelz, die Dufttatze aufmunternd zu murmelte. Er trat gerade hinein, als sich Dufttatze erneut krümmte vor schmerz. Seine Mentorin winkte ihn zu sich und er gesellte sich zu ihr. "Du kaust schon mal die Borretchblätter. Die wird Dufttatze bald brauchen." Sie drehte sich zu Flockenpelz um und flüsterte etwas, was Flugsprung nicht verstand. Beim kauen der Kräuter fiel sein Blick auf die zitternden Jungen die, trotz der Bemühungen von Lilienduft sie abzulenken, ängstliche Blicke auf Dufttatze warfen. Er spuckte den Blätterbrei aus ein ging zu ihnen. Nun starrten die Jungen auf ihn und Lilienduft drehte sich um. "Kannst du ihnen nicht etwas geben?", fragte sie ihn leise. Sie legte ihren Schwanz um die Jungen und zog sie näher an sich. "Sie stehen total unter Schock." Kopfschüttelnd setzte er sich vor sie, immer auf den Atem der baldigen Mutter horchend. Dann fiel ihm ein, wie er die Junge ablenken konnte und führte sie mit Lilienduft zu den übrigen Borretch. "Ihr könnt mir helfen diese Blätter klein zu kauen, damit Dufttatze nachher genug Milch für ihre Junge hat." Aufmunternd schob er jedem Junge ein kleines Häufchen zu. "Kaut so lange darauf rum, bis es ein schleimiger Brei geworden ist und spuckt es dann aus. Aber passt auf, dass ihr die Blätter nicht runterschluckt!", wies er sie an. Ganz fixiert aufs Blätterkauen, vergaßen die Jungen bald die ganze Aufregung und hörten auch auf zu zittern. Doch nach kurzer Zeit, bemerkte Flugsprung, das der Atem von Dufttatze immer schneller ging und sie sich häufiger krümmte. Unsicher ging er zu seiner Mentorin, die immernoch neben Dufttatze hockte. "Soll ich Huflattisch holen?", fragte er sie. Doch sie schüttelte stumm den Kopf. "Dufttatze muss sich jetzt auf ihre Junge konzentrieren.." Ein schmerz Schrei unterbrach sie und Flugsprung sah, wie sich Dufttatze abermals krümmte vor schmerz. Es war schmerzhaft für ihn eine Katze so leiden sehen zu müssen und am liebsten währe er aus dem Bau geflohen. Doch dann fielen ihm die Junge ein und ein Seitenblick sagte ihm, dass sie weiterhin angestrengt auf den Blättern rumkauten. Dann hörte er Flockenpelz erfreut schnurren. "Du hast es fast geschafft, Dufttatze." Und seine Mentorin zog ihn zu sich. Dann ohne zu wissen wie ihm geschah, reichte sie ihm ein nasses Fellbündel und wies ihn an es zu lecken.
Kurz darauf schmiegden sich drei Junge an Dufttatze und traten gegen ihren Bauch um Milch zu bekommen. Schnell holte Flugsprung die Junge mit den zerkauten Borretsch-Blättern und reichte seiner Mentorin den Brei. "Dank euch hat Dufttatze nun genug Milch für ihre drei Jungen.", lobte er die nun stralenden Jungen. "Was? Drei Junge?", hörte er den schrei von Grasstrich den Vater der neu geborenen Jungen. Er stürmte in die überfüllte Kinderstube und setzte sich stolz neben seine Gefährtin. "Und", flüsterte er "wie willst du sie nennen?" Müde hob Dufttatze den Kopf und sagte: "Binsenjunges, Mohnjunges und Salbeijunges."


2. Platz - Bartjunges

Mondpelz erster Wurf

,,Es war der größte Schmerz, den ich je verspürt habe.Ich dachte, ich würde bald zum Sternen-Clan gehen,so weh tat es.
Ich werfe nun seit der Morgenddämmerung, doch jetzt, zu Sonnenhoch habe ich immer noch kein junges und die Schmerzen werden immer stärker.
Nun mal von Vorn. Ich bin Mondpelz und erwarte gerade meinen ersten Wurf Junge. mein Gefährte steht die ganze Zeit bei mir herum, seit ihn Kirschfell, eine der anderen Königinen am Morgen geweckt hat. Schon am Abend zuvor fühlte ich mich immer schwächer und dicker und ahnte, das es bald losgehen würde. Dann, kurz vor der Morgendämmerung spürte ich ein entsetzliches ziehen in meinem bauch und stöhnte auf. Meine Freundin Kirschfell, die wach wurde, weckte den Heiler, der sofort mit Blättern zu meinem Nest lief.Ich spürte wieder einen scharfen schmerz und fühlte mich so alleine, doch da kam Kirfschfell herien, dicht gefolgt von meinem gefährten Schneepelz, der ,mir einen ängstlichen Blick zuwirft, als ich wieder wegen einer Wehe zu stöhnen beginne.
Meine Whehen werden immer stärker. Der Heiler sagt zu mir, ich soll die Luft bei den Wehen nicht anhalten, sondern mehr atmen. Das befolge ich nun auch und es ist schon besser , doch dann kreische ich auf, presse, und schwups, habe ich schon das erste Junge geworfen. Es ist ein stark aussehender
, weißer Kater mit langem Pelz. Ich bin überwältigt von meinen gefühlen. Er ist so schön und so niedlich.Er folgte sofort meinem Milchgeruch und begann mit seinen winzigen Pfoten zu treten und zu saugen. Ein schnurren überlief mich.
Doch dann mache ich mich wieder bereit, um das nächste Kätzchen zu gebären. Dieses mal dauerte es noch länger und war mit noch mehr Schmerzen verbunden.
Das neue Kätzchen war grau und weiß getupft mit schwarzen Ohren.
Der Heiler meinte, es würden noch zwei oder drei Kätzchen kommen. Noch so viele, dabei ist es so anstrengend, sie zur Welt zu bringen, doch ich werde es schaffe, da sie alle so niedlich sind.
Die nächste Wehe war wieder sehr stark und mir verschlug es wieder fast den Atem, als ich endlich mein drittes Kätzchen sehen konnte. Es war grau mit einem weißen Flecken auf der Nase und weißen Pfötchen. Im gegensatz zu seinen Geschwistern war es sehr winzig.
Das nächste Kätzchen lies sich sehr viel Zeit, undes waren sehr schwache Wehen. In der zwischenzeit brachte mir mein Gefährte Wasser in einem Moosbüschel, da er etwas tuen musste, da er sonst nur im Weg gewesen wäre. Das Moosstückchen sah so aus, wie der Flauschige Pelz meines dritten Kätzchens, und ich wusste shcon, wie ich es nennen würde. Moosjunges.
Dann kam endlich das vierte Kätzchen. Ein weißes mit grauen Pfoten. Es drückte sich zur letzten freien Zitze und fing sogleich an zu saugen.
Das fünfte Kätzchen jagte mir einen riesen Schrecken ein, denn sobald es geboren war, holte der Heiler es weg.Ob es tot ist, wollte ich wissen.Die antwort lautete, das es noch lebte, aber sehr schwer atmet. Ich bekam ein seltsames Gefühl, und war froh, als es sich endlich soweit erholt hatte, das ich es auch säugen konnte. Es war ein sehr kleines graues Kätzchen mit einem weißen Ohr und einer weißen Schwanzspitze.

Ich dachte an das zurück, was mir meine Mutter damals einmal erzählt hatte, als sie noch lebte. Sie sagte Junge seien der Größte Schatz, den sie je kannte und einfach wunderbar.Auch sagte sie, das es das Wunder des neuen Lebens ist, wenn neue Kätzchen das Licht der Welt erblicken. Damals verstand ich sie nicht, doch nun verstehe ich sie voll und ganz. ja, Junge waren wirklich der größte Schatz der Welt, auch wenn sie mit viel Schmerz verbunden sind. Schmerz, aber auch Stolz.

Das erstgeborene lies ich Schneepelz benennen, der ihn Eisjunges nannte.
Dem 2. ,ebenfals ein Kater, nannte ich Fleckenjunges.
Das dritte,das mit dem flauschigen Fell, nannte ich Moosjunges.
Das vierte benannte Schneepelz nach seiner verstorbenen Mutter Heidejunges.
Das letzte nannten wir einstimmig Wolfsjunges, den die Kleine hatte noch seher viel durch zu machen, und der Name, so hofften wir, würde ihr die nötige Karft geben, um zu Überleben. Und das tat sie auch.
Ich bin so Stolz auf meine Kleinen.

Wie schon gesagt, das Wunder des neuen Lebens ist für mich die Geburt neuer Jungen.''


3. Platz - Fuchspfote

„Graustreif! Die Jungen kommen!“,schrie eine helle Stimme panisch.
„Waaaas??? Ich…ich hole Gelbzahn,ich beeile mich!“,rief ich schnell.
Ich und Silberfluss waren gerade an der Grenze vom DonnerClan zum FlussClan. Dass wir Junge erwarteten,wussten wir schon lange,aber keiner von uns hätte damit gerechnet,dass sie jetzt schon kommen. Doch jetzt war es soweit. Ich preschte,so schnell ich konnte,durch den Wald. Brombeerbuschzweige stachen mich,und verdeckten meine Sicht. Aber das war jetzt egal. Ich musste jetzt ganz schnell Gelbzahn holen,nur das war wichtig. Ich war mittlerweile schon am Lagereingang angekommen,und sah Rußpfote,wie sie gerade Borkenpelz' Pfote mit einer grünen Paste einschmierte,und anschließend Spinnweben darauf legte. „So,fertig.“,sagte sie.
Ich stoppte neben ihr,und prustete. Einen Moment dachte ich,ich bekäme keine Luft. Doch ich leichte: „Rußpfote,ist Gelbzahn da? Ich brauche sie sehr dringend,ein Notfall!“
Rußpfote sah mich ängstlich an.Dann begann sie zu reden:„Gelbzahn ist Kräuter sammeln. Aber ich …ich kann es versuchen.Was ist denn überhaupt los?“ „Das erzähle ich dir auf dem Weg zur FlussClangrenze! Und nun komm!“,krächzte ich. 
Also rannten wir zu Silberfluss,meiner Geliebten.Auf dem Weg erzählte ich Rußpfote alles.
Sie lag auf der Seite,schon ein Junges,ganz nass und klebrig,lag neben ihr. Rußpfote rannte zu ihr und sagte: „Ich bin Rußpfote,ich werde dir helfen deine Junge auf die Welt zu bringen.“
Silberfluss nickte nur. Und ab da,bekam ich nur noch Bruchteile mit. Ich hatte so Angst,dass etwas schief gehen könne,Aber leckte nur das erste Junge,um die Blutung anzuregen. Dass hatte Rußpfote so erklärt. Es war silbern und wunderhübsch,so wie Silberfluss. Nun lag ein zweites Junge neben ihr. Es war Grau,so wie ich. Rußpfote stand nur mit vor Schreck aufgerissenen Augen über Silberfluss. „Das ist alles meine Schuld…“,murmelte sie.
Ich ging zu meiner Gefährtin,doch sie lag nur auf dem Boden und sie blickte auf einen Punkt hinter sich. Sie rührte sich nicht,und ich erkannte,dass sie nicht mehr atmete. 
                                                    Sie war tot.