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Dies ist die Sternengalerie.

Sieh dich ruhig um, hier wirst du all jene Werke finden, die sich einen Platz zwischen den Sternen verdient haben.

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                       - Beiträge des Talentwettbewerbs -
Malwettbewerbe

Hauptcharaktere: Grauer Flug - Ahornpfote

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Größte Angst - Smaragdblüte

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Anderes Leben - Saphira

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Trauer - Smaragdblüte

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Doppelpack: Mina und Leopard - Mina

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Doppelpack: Federstern und Maispfote - Federstern

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Eine Reise durch die Zeit - Farnpelz

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Mein Katzen-Ich - Luchspfote

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Baumgeviert - Sonnensturm
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Katzenfamilien - Smaragdpfote



Jagd - Herbstblatt
Cat Hunting by PegasiPaint   


Mondstein - Wellenschimmer
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Aufbruch - Taujunges
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Mitkatzen - Smaragdpfote
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Mein größter Traum - Efeusee
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Schreibwettbewerbe
Aschenherz: Die Flamme erwacht zum Leben

Der Mond stand hoch oben am Himmel. Shaja streifte lautlos durch das Dickicht. Gleich würde sie sich, wie jeden Abend, mit Federkralle treffen. Schon wenn sie an ihn dachte, machte sich ein warmes Gefühl in ihr breit. Sie lief noch schneller, sie konnte es kaum erwarten Falkenkralle wiederzusehen. Trotzdem wurde sie das Gefühl nicht los, dass etwas nicht stimmte. Als sie die Lichtung erreichte merkte sie, dass Falkenkralle noch nicht da war. //Er kommt bestimmt gleich, ganz sicher!// Minuten verstrichen, es kam Shaja vor als würden Monde vergehen bis ihr Gefährte endlich auftauchte. Doch schon an Falkenkralle's Gesichtsausdruck merkte Shake, dass etwas nicht stimmte. „Falkenkralle!", sie lief auf ihn zu doch er wich zurück. Shaja schaute ihn irritiert an. „Was ist...?", weiter kam sie nicht, denn Falkenkralle unterbrach sie. „Shaja, wir...", er suchte nach den richtigen Worten. „Wir dürfen uns nicht mehr treffen. In den letzten Tagen sind mir einige Krieger gefolgt", wie auf's Stichwort tauchten zwei Gestalten aus dem Schatten auf. „Und haben unsere Treffen beobachtet.", erklärte Falkenkralle ihr. Shaja starrte ihn an und dann die beiden Krieger. In ihr stieg eine Mischung aus Trauer und Wut auf und sie schrie Falkenkralle direkt ins Gesicht: „Und ich dachte du liebst mich! Ich erwarte Junge von dir und du lässt mich jetzt einfach im Stich?" „Shaja, lass es mich dir erklären", versuchte es ihr Gefährte. „Nein, ich will deine Erklärung nicht hören! Ich will dich überhaupt nie mehr sehen!", schnitt die Kätzin ihm das Wort ab. Federkralle wollte auf sie zugehen doch die beiden Krieger drängelten ihn zurück. Shaja drehte sich ohne ein weiteres Wort um und lief los. „Shaja! Warte!", schrie Falkenkralle, befreite sich aus den Fängen seiner Clangefährten und rannte Shaja nach.
Shaja, hielt kurz inne um zu verschnaufen. Plötzlich tauchte ein grelles Licht im Wald auf. Sie kniff die Augen zusammen. Eine schneeweiße, kleine Kätzin trat aus dem Licht. Ihre kristallblauen Augen strahlten Weisheit aus und die vielen Narben wiesen auf viele Kämpfe welche die Kätzin schon hinter sich haben muss. Alles schien so wie in einem Traum und trotzdem wirkte es so real. Die Kätzin kam langsam auf Shaja zu. Shaja war so fasziniert von dem Anblick, dass sie einmal kurz den Kopf schüttelte um wieder in der Realität zurück zu kehren. Doch die Kätzin und das Licht blieben. //Träume ich? Oder was ist jetzt los?// Die Geisterkatze blieb vor Shaja stehen und schaute sie an. „Shaja, ich überbringe dir im Namen des Sternenclans diese Prophezeiung.", fing sie an. Dann starrte sie in die Ferne. „Wenn der Mond hoch am Himmel steht und jeder Baum kein Blatt mehr trägt, wird durch den Regen ein neuer kleiner Baum wachsen. Ihm wird eine große Zukunft hervor gesagt.", fuhr sie fort. Shaja starrte die Kätzin ratlos an. //Sternenclan? Mond? Blatt? Regen? Was hat das alles zu bedeuten?// Shaja wollte den Mund aufmachen und die Kätzin noch etwas fragen doch diese wurde langsam blasser. Schließlich war sie ganz verschwunden und mit ihr das grelle Licht.
Düstere Wolken zogen über den Wald. Die eisige Kälte schlug Shaja ins Gesicht. Sie stellte ihr Fell zum Schutz gegen die Kälte auf. Es waren schon vier Monde vergangenen, seitdem hatte Shaja Falkenkralle nie wieder gesehen. Doch sie war nicht alleine, ein Streuner folgte ihr. Das Ziehen in ihrem Bauch wurde immer schlimmer und war fast nicht mehr auszuhalten. Und als wäre das alles noch nicht genau, fing es jetzt auch an mit regnen. //Nicht auch noch das!// Shaja war durch den langen Marsch schon erschöpft und ließ sich in einen alten Fuchsbau nieder. Plötzlich durchfuhr sie ein heftiger Schmerz. Shaja wusste sofort was das bedeutete da sie es schon einmal erlebt hatte. //Die Jungen! Sie kommen!// Sie atmete einmal tief ein und aus. //Als erstes brauche ich einen Stock.// Sie sah sich im Bau um. In der hintersten Ecke lag einer. Shaja robbte auf ihn zu und nahm ihn fest zwischen die Zähne. Und dann ging es auch schon los. Sie fing an zu pressen. Schon nach kurzer Zeit, hätte sie vier gesunde Jungen auf die Welt gebracht, zwei Kätzinnen und zwei Kater. Das erstgeborene Junge, es war eine Kätzin, hatte ein rötlich-braun gefärbtes Fell und wiesengrüne Augen. //Dich werde ich Flamme nennen!// Sie seufzte wehmütig. Auch die anderen drei Jungen bekamen Namen; Blatt, Asche und Falke.

Inzwischen waren schon acht Monde vergangenen und die Jungen waren gesund und munter. Irgendwie hatte es Shaja geschafft, alle Jungen zu säugen und sich um sie zu kümmern. Ab und zu dachte sie an die Prophezeiung und je länger sie nachdachte desto sicherer war sie sich. //Flamme ist der neue Baum!// Shaja hatte in der Nacht der Geburt einen kurzen Blick nach draußen werfen können und da sah sie, dass der Mond hoch am Himmel stand. So passte alles zusammen: Die Jungen wurden in der Blattleere geboren, in dieser Zeit tragen die Bäume keine Blätter mehr. Und es hätte auch wie voraus gesagt geregnet. Shaja war sich inzwischen ziemlich sicher, dass Flamme in der Prophezeiung gemeint war. Sie schnurrte und trotzdem hätte sie Angst um ihr Junges. //Was ist seine Bestimmung? Sie ist noch so klein und hat jetzt schon eine große Verantwortung. Wann soll ich es ihr überhaupt sagen?// Die Müdigkeit überfiel Shaja und sie konnte sich kaum noch aufrecht halten. //Nicht schon wieder! Was ist nur mit mir los? In letzter Zeit bin ich ständig müde und mein Hals kratzt auch schon wieder// Wie zur Bestätigung hustete die Kätzin. Flamme lief auf ihre Mutter zu. „Mama, ist alles okay mit dir?", fragte sie besorgt. „Es ist alles gut, meine Kleine. Ich bin nur etwas müde.", erklärte ihre Mutter Herbstjunges. //Dabei ist nichts im Ordnung!// Shaja ging zurück in den Bau und ließ sich in eines der Nester fallen. Sie wusste, dass sie vielleicht nicht mehr lange bei ihren Jungen sein konnte.
Shaja hustete und krümmte sich vor Schmerzen. Schon seit drei Monden, quält ein fieser grüner Husten Shaja. Flamme kauerte sich besorgt neben ihre Mutter. //Was soll ich nur tun?// Ihre Geschwister waren auf der Suche nach dem Kraut Katzenminze was ihre Mutter ihnen haargenau beschrieben hatte. Doch es war alles andere als leicht es in dieser Zeit zu finden. Shaja hustete erneut und Rang nach Luft. Flamme zuckte erschrocken zusammen und schaute zum Eingang. //Wann kommen Blatt, Falke und Asche endlich? Hoffentlich haben sie dieses Mal dieses Heilkraut gefunden!// Doch ihre Hoffnung verschwand als ihre Geschwister ohne Heilkräuter zurück kehrten.

Shaja bekam kaum noch Luft. Jeder Atemzug den sie nahm fühlte sich an als hätte sie Brennnesseln verschluckt. Erneut hustete sie und merkte wie sich ihre Brust immer mehr zu schnürrte. Sie rang keuchend nach Luft. Ihre Jungen beugten den Kopf über sie. In ihren Augen konnte Shaja Angst sehen. Ihre Brust schürrte sich noch mehr zu und nun wusste Shaja, dass der Augenblick gekommen ist. //Nun heißt es Abschied nehmen// Sie öffnete das Maul und wollte etwas sagen doch Blatt Strich ihr sanft über den Rücken. „Ganz ruhig Mama, du sollst nicht sprechen", beruhigte Flamme ihre Mutter. Und obwohl sie versuchte ruhig zu bleiben, hörte Shaja die Angst in ihrer Stimme. Die Kätzin versuchte sich so gut es ging aufzusetzen, doch sie brach schwach zusammen. „Mama!", rief Falke und eilte zu seiner Mutter um sie zu stützen. Shaja sah ihn dankbar an. „Meine Kleinen...", ein Hustanfall überrumpelte sie. „meine Zeit... ist nun gekommen. Ihr... müsst nun ohne mich... weiter euren Weg gehen... aber keine Sorge... ich werde immer bei euch... sein und über euch wachen." Es fiel Shaja sichtlich schwer zu sprechen doch sie gab nicht auf. „Flamme", ihr Blick ruhte auf ihrer ältesten Tochter, „ vor vielen Monden bekam ich... eine Prophezeiung die... besagt dass dir... eine große Zukunft voraus gesagt wird." Sie wiederholte die Worte der Geisterkatze: „Wenn der Mond hoch... am Himmel steht und jeder Baum kein Blatt mehr trägt, wird durch... den Regen ein neuer kleiner Baum wachsen. Ihm wird... eine große Zukunft hervor gesagt." Flamme starrte ihre Mutter erschrocken an und wollte etwas sagen doch diese fuhr fort. „Ich liebe euch, meine Kleinen. Euer Vater Federkralle wäre bestimmt stolz auf euch", Shaja schnürrte, „Ihr wart mein... letzter Wurf bevor ich zum Sternenclan gehe.", ihre Stimme würde immer leiser. Inzwischen war es nur noch ein Flüstern. „Ich werde... euch immer lieben... egal wo ich bin", sie blickte ihrer Jungen dankbar und voller Liebe an bevor ihr Kopf langsam auf das weiche Moos fiel. „Wir lieben dich auch", flüsterten ihre Jungen Ihre Brust hebte und senkte sich noch ein letztes Mal, dann war alles still. Flamme war die erste die ihre Stimme wiedergefunden hat. „Nein! Mama!", sie ließ sich weinend neben ihrer Mutter nieder. Auch Falke, Blatt und Asche legten sich neben ihre Mutter und versteckten ihre Nase in ihrem Fell um ihren Geruch einzuatmen. Sie werden das Fell ihrer Mutter und die nie wieder spüren können, ihren Duft nie wieder riechen können. In diesem Moment brach für Flamme ihre Welt so wie sie sie kannte zusammen. Die Worte ihrer Mutter schalten Flamme in ihren Ohren: Wenn der Mond hoch am Himmel steht und jeder Baum kein Blatt mehr trägt, wird durch den Regen ein neuer kleiner Baum wachsen. Ihm wird eine große Zukunft hervor gesagt. Sie starrte nach draußen. Dort wird ihr eine große Zukunft voraus gesagt. Wird sie diese auch erfüllen? Und spielt der Streuner, der Shaja nun schon seit Monden verfolgte, eine Rolle in ihrer Zukunft?

Nebelschweif: Vision

Düstere Wolken zogen über den Wald. Glashimmel schüttelte sich und stellte ihr Fell auf um sich gegen die kommende Kälte zu schützen. Es schien, als würde die Feuchtigkeit in der Luft noch zu Eiskristallen gefrieren bevor sie ihr Fell erreichten. Sie sah sich um, das war nicht der Wald den sie gewöhnt war, es war nicht das Lager und auch nicht das Territorium eines anderen Clans. Sie schien…im Wald der Finsternis zu sein. „Das kann nicht sein“, sie erschrak, war sie wirklich gestorben? Hatte sie nicht immer das Beste gegeben eine gute und loyale Kriegerin zu sein? Sie ging einen Moment in sich, sie war nicht tot. Sie war...in einem Traum! Sie schüttelte sich und versuchte sich durch den finsteren Wald zu schleichen um zu erkennen weshalb man sie hierher geschickt hatte. Die elendige Kälte die sich wie Blei in ihre Knochen absetzen wollte lähmte ihre Schritte und verlangsamte sie immer und immer mehr bevor sie irgendwann in einem dichten Gestrüpp zusammenbrach. Glashimmel hörte Stimmen, eine dunkle und bedrohliche Stimme zerschnitt die Luft und ließ das Gras in unmittelbarer Entfernung gefühlt zu Staub verbrennen. „Wir werden sie finden, wir werden sie Jagen und dann werden wir sie töten!“, schallte er triumphierend und sah auf die Katzen die sich um ihn versammelten. Glashimmel spürte wie sich die Kälte immer weiter um sie klammerte und diesmal war es nicht nur die Temperatur die gefroren war. Es war, als hätte man ihr Herz in flüssiges Eis getaucht und dann in ein tiefes Loch gestürzt aus dem es kein entkommen gab. Wer waren diese Katzen und wen würden sie jagen wollen? Glashimmel wollte sich ein näheres Bild machen als der Wald der Finsternis verblasste und ihr geliebter Donnerclan Wald um sie herum zu erkennen war. Dieses mal war es keine Kälte die sie umgab, der Wald, den sie so kannte und liebte wurde von Schwarzen lodernden Flammen verschluckt und verbrannte alles was ihm in den Weg kam. Glashimmel erschrak, was war hier geschehen? Ist das alles real? Nein, sie schüttelte den Kopf, das war nur ein Traum, nur ein Traum...dachte sie verzweifelt.

Glashimmel wusste, dass sie sich irrte, es war eine Vision, eine Vision die das Schicksal ihres Clans entscheiden sollte.


Nebelschweif: Verloren
 Ahornschweif war schon längere Zeit an grünem Husten erkrankt und die Chancen auf Besserung nahmen jeden Tag weiter ab. Ihr Atmen klang immer mehr und mehr wie die Geräusche die Monster machten wenn sie aus ihrem Schlaf erwachten. Mir war bewusst gewesen, dass sie sterben musste. Trotzdem habe ich das einfach nicht akzeptieren können. Vorsichtig stand ich auf und warf einen Blick übers Lager, das rege Treiben hörte nicht auf. Niemand hielt die Zeit für sie an, niemand außer mir. Ahornschweif war eine besondere Katze, ihr Fell war wundersam weich und ihr Charakter war aufgeschlossen und freundlich. Die Schüler schätzten ihre strenge aber gerechte Art und auch unter den Kriegern war sie sehr angesehen. Wie hatte ich überhaupt so jemanden verdient? Seufzend ließ ich meinen Kopf wieder auf die Pfoten fallen und beobachtete das Geschehen weiter. Meine beiden Jungen teilten sich gemeinsam einen Vogel während vor allem Nebelpfote aufgeregt blabbernd irgendwelche Kampfpositionen vorführte. Anscheinend schien es nicht mal sie sonderlich zu interessieren, dass Ahornschweif im Sterben lag. Als ich diese glückliche Stimmung nicht mehr ertrug machte ich mich auf in den Heilerbau um nach meiner Gefährtin zu sehen, als ich aber ihren rasselnden Atem nicht vernahm, als ich durch den Eingang schritt wuchs in mir die Panik, "Ahornschweif?" sagte ich zackhaft mit brechender Stimme und stürmte vor bis an ihr Nest um sie dann etwas gröber anzustupsen. "Ahornschweif...sag doch was" ergänzte ich bevor meine Stimme abbrach und ich kein Wort mehr sagen konnte. Langsam öffnete sie die Augen zu einem kleinen Spalt und eine Träne kullerte ihr über das stumpfe, matte Fell welches durch das ganze Liegen plattgedrückt war. "Dornkralle..." setzte sie an und ich konnte nicht anders als ebenfalls leise zu schluchzen, "Dornenkralle...ich werde jetzt gehen..." flüsterte sie mit ihrer wunderschönen zarten Stimme. "D-Das geht nicht...bitte lass mich nicht allein..." kaum in der Lage einen Satz herauszubringen wimmerte ich und drückte mich gegen ihr warmes Fell. "Bitte..bitte tu mir das nicht an...geh nicht" meine Trauer wandelte sich schnell in Wut. Wie konnte der Sternenclan mir meine Liebe nehmen? Wieso nahm er mir das einzige was ich liebte? Ahornschweif hatte mittlerweile keine Kraft mehr zum sprechen und lag mit flachem Atem in ihrem Nest. Zärtlich leckte sie mir noch eine Träne von der Wange bevor sie langsam und stetig immer weniger Atmete bevor sie dann für immer einschlief. Heulend und jammernd rief ich um Hilfe die aber für meine Geliebte zu spät kam, sie war tot. Es gab keinen Weg sie wieder zu sehen, nicht hier auf Erden.
Auch einige Tage später saß die Trauer in meinen Knochen schwerer als jeder Baum in diesem Wald den eine Katze erklimmen konnte. Seit ihrem Tod konnte ich weder essen noch schlafen, wochenlang verließ ich den Kriegerbau kaum und selbst wenn redete ich kein Wort mit den anderen, wenn ich nicht mit ihr reden konnte warum sollte ich dann mit sonst irgendjemandem reden? Die Trauer brachte mich um, meine eigenen Jungen verstoß ich weil sie mich zu sehr an Ahornschweif erinnerten. Doch egal was mich an sie erinnerte, es würde niemals Ahornschweif sein. Niemand würde so wie sie sein, niemand war auch in der Vergangenheit so gewesen, nur sie. Wie konnte ich sie nur wiedersehen? Es musste doch einen Weg geben? Und es gab einen Weg, nur der Tod konnte uns wieder zusammenbringen. Lange Zeit dachte ich darüber nach, würde es ihr gefallen wenn ich mich in den Tod stürzte nur um sie wiederzusehen? Vermutlich nicht, doch was hatte ich für eine Wahl? Sie war das einzige was zählte, das einzige von Bedeutung. Eines Tages also entschloss ich mich einen "Waldspaziergang" zu machen und entdeckte dort einen kleinen See, welcher tief genug war um sich zu ertränken. Vorsichtig glitt ich in das widerliche Nass und schwamm so tief ich eben konnte. Da schwimmen nie meine Stärke war viel es mir schwer den Grund zu erreichen. Als ich es aber nach langer Anstrengender Zeit schaffte merkte ich bereits wie meine Lungen dem Druck kaum Standhalten konnten, der dumpfe Schmerz den mein Körper verspürte nahm immer mehr und mehr zu und ich verlor langsam das Bewusstsein. Vor meinen Augen stand sie, Ahornschweif, mit traurigem Blick und herunterhängendem Schweif, glücklich rannte ich auf sie zu und wollte mich endlich wieder an ihr weiches, zartes Fell drücken doch irgendwie konnte ich sie nicht berühren. "Ahornschweif...ich...komm nicht an dich ran.." meinte ich ängstlich und versuchte nun mit Gewalt die unsichtbare Blockade zu durchbrechen. "Ahornschweif...lass mich nicht alleine..." voller Angst schrie ich gegen die Wand an. Vorsichtig öffnete sie ihr Maul und ihre Stimme, dumpf wie durch irgendwas gedämpft, erklang und wickelte mich voll ein. "Dornkralle...du kannst nicht in den Sternenclan kommen...du hast das Gesetz gebrochen..." traurig und mit Tränen Erfüllten Augen sah sie mich an. Der tiefe Schock, dass ich von ihr getrennt sein sollte ries mich zurück in die Wirklichkeit. "Aber...Ahornschweif...ich will nur bei dir sein" stotterte ich und starrte sie weiter an. Wie konnte das alles umsonst gewesen sein? Wieso war es mir verboten bei ihr zu sein? "Ahornschweif, bitte bleib bei mir" jaulte ich weiterhin und starrte ihre Silhouette an die immer weiter und weiter verblasste. "Bitte, ich will nicht alleine sein.." wimmerte ich bevor mich eine Welle aus dem Traum ries und ich an einen anderen, finsteren Ort kam. Hier gab es nichts als Dunkelheit, das rege Treiben des Lagers oder die sanfte Brise des Waldes wären im Vergleich zu der absoluten Stille hier idyllisch gewesen. "Ahornschweif..." flüsterte ich weiterhin während ich auf dem Boden zusammenbrach.
Ich war verloren, für immer und ewig. Verloren ohne die Liebe meines Lebens.


Tigerstern: Schmetterlinge im Bauch
 Honigfrost erwachte und das erste, was sie spürte, war der Atem  Fichtenstreifs. Sofort stellten sich ihre Nackenhaare auf. Der Duft des Katers war so angenehm und ließ ihr Herz einen Takt schneller schlagen. Leise stand sie auf und sah sich im Kriegerbau um. Die Sonne war so eben erst aufgegangen und es war Zeit für die Morgenpatrollie. Die Kriegerin tappte nach draußen, um nachzusehen wo Habichtpelz, ihr zweiter Anführer und Bruder, steckte. Sie seufze, als sie ihn mit Nachtstern streiten sah.

„Guten Morgen.“ Unterbrach sie die beiden Kater. Kurz neigte sie den Kopf vor den beiden bevor sie sich an ihren Bruder wandte.

„Hast du schon eine Morgenpatrollie?“ Fragte sie lächelnd. Er schüttelte den Kopf. „Nimm deinen Schüler, Fichtenstreif und Natternpfote mit.“ Miaute Habichtpelz kurz bevor er sich wieder Nachtstern zudrehte. Honigfrost seufzte leise. Wie sollte sie sich auf fremde Gerüche konzentrieren können, wenn Fichtenstreif dabei war. Immer wenn er in ihrer Nähe war, ließ sich das Lächeln nicht von ihrem Gesicht wischen. Immer wenn er da war, schlug ihr Herz schneller und es war ihr wichti, wie ihr Fell aussah. Immer wenn er etwas sagte, musste sie darüber lachen ohne es zu wollen.

Sie schüttelte den Kopf um diese Gedanken los zu werden. Dafür ist jetzt keine Zeit! Dein Clan braucht dich! Du bist nur auf Grenzpatrollie mit ihm, nicht auf einem Spaziergang! Du hast einen Schüler auszubilden! Keine Zeit um zu flirten! Dachte sie streng. Sie lief in den Kriegerbau zurück, um ihren Clangefährten zu wecken. Als Honigfrost bei Fichtenstreif ankam, verspürte sie einen Stich im Herzen. Er lag, Fell an Fell, mit ihrer besten Freundin Rindenherz. Sie spürte, wie sich ihre Kehle zuschnürte und die Eifersucht in ihr hoch kam. Und die will meine beste Freundin sein? Zum Teufel mit ihr! Sie weiß ganz genau, dass ich Gefühle für Fichtenstreif habe! Das wird sie mir büßen dieser Haufen voll Dre… Sie stoppte ihren Gedankengang und blinzelte mehrmals. Was hatte sie da gedacht? Erschrocken über sich selbst, setzte sie sich. Rindengesicht war ihre allerbeste Freundin. So über sie zu denken, war mindestens genauso schlimm, wie das Gesetz der Krieger zu brechen… Honigfrost atmete durch und stubste den Krieger an.

„Honigfrost? Was gibt’s?“ Fragte Fichtenstreif verschlafen.  Wie süß er aussah, wenn sein Fell so verwirrt in alle Richtungen abstand. Sie lächelte unmittelbar. „Wir sollen die  Morgenpatrollie übernehmen und Natternpfote und Bienenpfote mitnehmen.“ Murmelte sie leise, um die anderen nicht zu wecken. „Wir treffen uns am Lagerausgang.“ Miaute sie und lief aus dem Bau, um die Schüler zu wecken.

Fichtenstreif wartete  schon am Lagerausgang auf sie, als Honigfrost, mit den beiden, verschlafenen und dennoch aufgeregten, Schülern aus dem Bau kam. Ihre Augen begannen zu leuchten, als sie bei ihm ankamen. „Was ist jetzt? Wieso müssen wir so früh aufstehen?“ Fragte Bienenpfote. Honigfrost hatte gerade, einmal mehr, die Muskeln des braun – schwarzen Kriegers gemustert, als die Frage sie aus ihren Gedanken riss. „Ähm… Ja. Wir müssen die SchattenClangrenze kontrollieren.“ Miaute sie und wies die Schüler an, voran zu laufen. „Ist alles okay?“ Sie zuckt zusammen, als Fichtenstreif sie etwas fragt. „Was? Oh, äh ja klar. Ich… ich hab nur schlecht geträumt.“ Sagte sie und beschleunigte ihr Tempo. Klar. Peinlicher hätte es ja nicht laufen können, oder? Dachte sie beschämt.  Aber es war schon süß, dass er sich Sorgen um mich gemacht hat… Sofort hellte sich ihre Stimmung auf. Sie musste es positiv sehen! Sie war hier. Flechtenstreif war hier. Und wenn sie Glück hatte, gingen sie auf dem Rückweg jagen und dann hatte sie vielleicht einen Moment, ganz allein. Nur der Wald, Flechtenstreif und sie selbst. Natternpfote riss sie aus ihrem Traum. „Ist das, das SchattenClangebiet?“ Fragte der Schüler. Honigfrost nickte.  „Ja. Prägt euch ihren Geruch gut ein. Im Kampf braucht ihr mehr, als nur eure Krallen. Ihr braucht euren Geruchssinn, um unterscheiden zu können, ob ihr gegen Feind oder Freund kämpft.“ Bienenpfote sah sie verdutzt an. „Wieso das denn? Wir haben doch Augen im Kopf!“ Miaute die kleine schwarz – gold getigerte Kätzin. Honigfrost lächelte nachsichtig. „Ja. Du hast schon Recht. Aber manchmal kommt es vor, dass du eine Wunde über deinen Augen hast und dir das Blut die Sicht nimmt. Oder ein Clankamerad ist so verwundet, dass du ihn nicht mehr erkennen kannst. Dann kannst du dich an den Gerüchen orientieren.“ Erklärte sie und die Schüler nickten verstehend. Fichtenstreif nickte ihr anerkennend zu. „Bienenpfote hat Glück, so eine begabte und kluge Mentorin zu haben. Und ich glaube, du würdest auch eine wunderbare Mutter sein.“ Murmelte er ihr zu. Sie drehte sich zu ihm um und lächelte ihn dankbar an. Innerlich machte ihr Magen einen Purzelbaum und sie spürte wie ihr Atem schneller ging. Fichtenstreif hatte ihr gesagt, dass sie nicht nur eine gute Mentorin war, sondern auch, dass sie eine tolle Mutter sein könnte. Ob er das gleiche für mich empfindet, wie ich für ihn? Bestimmt, oder? Warum sollte er mir sonst all diese Komplimente machen?  Ihre Gedanken überschlugen sich und die restliche Zeit, in der sie auf Patrollie waren, strahlte sie.

-------------------------------------------------------nächster Tag--------------------------------------------------------------

Honigfrost kam voller Vorfreude ins Lager zurück. Gleich würde sie Fichtenstreif weidersehen. Die Kriegerin hatte sich fest vorgenommen, ihn erst zu fragen, ob er mit ihr jagen gehen wolle, um ihm dann, im warmen Licht der untergehenden Sonne,  ihre Gefühle zu gestehen. Und dann wird er mir sagen, dass er mich auch liebt und dann werden wir Gefährten und Junge haben und… Das Gefühl, dass ihr die Schmetterlinge durch den Bauch stürmten, das Gefühl, was sie eben noch so erfüllt hatte, das war jetzt weg. Sie starrte auf den Kriegerbau. Kälte breitete sich in ihrem Herzen aus, als Rindenherz sich laut schnurrend an Fichtenstreif drückte. Honigfrost hörte, wie Fichtenstreif in einem liebevollen Ton miaute: „Ich liebe dich Rindenherz…“  Honigfrost schnürte es die Kehle zu. Sie schwankte und zeitgleich konnte sie sich nicht bewegen. Alles bewegte sich wie in Zeitlupe, als ihre Beine ihr wieder gehorchten und sie auf dem Absatz kehrt machte und zurück in die Schatten des Waldes flüchtete. Es fühlte sich an, als würde sie stundenlang durch den Wald streifen. Allein… Sie trat gegen Bäume, schrie das Unterholz an, doch nichts, rein gar nichts konnte die Wunde in ihrem Herzen heilen. Der Schmerz, der sie wie ein spitzer und kalter Eiszapfen durchbohrt hatte, schien mit jedem Schlag, mit jedem Wort, das sie schrie, schlimmer zu werden.

Nach einer halben Ewigkeit, so kam es ihr vor, hörte sie leises Pfotengetrommel. Habichtpelz… Dachte sie und sah geknickt zu ihrem Bruder. Liebevoll schmiegte er sich an sie und Honigfrost vergrub ihr Gesicht im Fell ihres Bruders. „Ist ja schon gut…“ Murmelte er besänftigend. Aber nichts war gut. Ihre allerbeste Freundin hatte sie verraten und der Kater, den sie schon seit vielen Monden liebte, war nun unerreichbar. Wie sie da so in Habichtpelz‘ Fell schluchzte, kam in ihr eine Erinnerung hoch.

-----------------------Rückblick auf Honigfrost‘s Schülerzeit--------------------------------------------------------------

Honigpfote bekam gerade heftig eine von Rindenpfote aufs Ohr gehauen, als Fichtenpfote zu ihnen stieß. Sofort hörten die beiden Schülerinnen auf zu kämpfen. Sie sahen sich an und kicherten. „Was macht ihr hier?“ Fragte er. Honigpfote und Rindenpfote rappelten sich auf. „Wir trainieren, damit wir die besten Kriegerinnen im Clan werden!“ Miaute ihre Freundin eifrig, während die goldene Schülerin verlegen zu Boden starrte. „Cool. Kann ich mitmachen.“ Fragte Fichtenpfote. Rindenpfote warf einen Blick auf ihre Freundin und schüttelte den Kopf. „Nein. Das geht leider nicht. Wir trainieren Zweikampf. Ein Andermal vielleicht.“ Honigpfote verspürte große Dankbarkeit für ihre Mitschülerin. „Oh nagut… Dann irgendwann anders mal.“ Miaute Fichtenpfote und ging. Honigpfote sprang ihre Freundin schnurrend um, sobald der Kater weg war. „Danke! Danke! Danke!“ Miaute sie und drückte sich eng an Rindenpfote. Diese lachte und sagte: „Ich hab dich lieb Honigpfote!“  Honigpfote strahlte sie an. „Ich hab dich auch lieb Rindenpfote. Du? Wollen wir uns was schwören?“ Fragte sie dann mit glühenden Augen. Begeistert nickte ihre beste Freundin. „Was denn?“ „Kein Kater wird sich jemals zwischen uns drängen können okay?“ Wieder nickte Rindenpfote. „Und wenn eine von uns sich verliebt, darf die andere ihn ihr nicht wegnehmen. Versprochen?“ Miaute sie. „Versprochen!“ Antwortete Honigpfote und berührte die Nase ihrer Freundin.

------------------------------------Gegenwart-----------------------------------------------------------------------------------

Langsam löste sie sich von Habichtfrost. Rindenherz hatte ihr Versprechen gebrochen…  Diese Tatsache, tat fast noch mehr weh, als die Tatsache, dass Fichtenstreif nun unerreichbar war.

Sie liebte Rindenherz, wie eine Schwester und jetzt tat sie ihr weh…  „Ist alles in Ordnung? Was ist denn los?“ Fragte Habichtpelz. Sie schüttelte den Kopf. „Ich habe Liebeskummer Habichtpelz… Ich habe doppelten Liebeskummer…“ Miaute sie mit erloschenen Augen.


Tigerjunges' Traum
Tigerjunges zitterte vor Kälte.
Überall um ihn waren alte,knorrige Bäume dessen Äste zum Himmel hinaufragten. Es roch unangenehm nach Blut und Tod.
Tigerjunges blinzelte.
Wo bin ich hier? 
Er hörte Schritte.
Er dachte,seine letzte Stunde hätte geschlagen und krümmte sich ängstlich. Eine Stimme ertönte:
„Tigerjunges! Steh auf!”
Mit großer Ehrfurcht und vor allem Angst stand Tigerjunges zitternd auf. Er blickte hoch. Über ihm stand ein großer getigerter Kater mit kalten Augen und breiten Schultern.Wer war das?
„Ich bin es,Pantherstern,dein Vater.”
Tigerjunges war verwirrt. Aber Kleefell war doch sein Vater? Alle sagten immer,Kleefell wäre sein Vater. Es konnte nicht sein- log dieser große Kater etwa? Und ganz wichtig:wo war Tigerjunges?
Eine laute Stimme unterbrach seine Gedanken. Er blickte hoch in die eiskalten blauen Augen des Tigerkaters.
„Ich weiß was du denkst ”,polterte der Kater. „man hat dich belogen! Ich bin dein echter Vater! ”
„Aber wieso sollten sie das tun?”,fragte Tigerjunges klein laut.
„ Sie wollten dir nicht von mir erzählen,weil sie dachten,du wirst zu traurig sein.”
Das ergab jedenfalls Sinn.
„Aber weshalb ich dich geholt habe,ist: ich wollte dir sagen: Du wirst einmal ein mächtiger Kater. Mit großem Mut und keiner Angst vor Verlusten schaffst du es bis zum Anführer. Aber Katzen stehen dir im Weg. Schiebe sie beiseite wie der Mond dies Sonne. Zeig ihnen,wer du wirklich bist! DU hälst mehr Macht in deinen Pfoten als der SternenClan! Ich vertraue dir.”
Mit diesen Worten drehte Pantherstern sich um und verschwand im Gebüsch.
Tigerjunges hatte zerstreute Gefühle.
Soll ich ihm glauben? Ist er mein echter Vater? Aber nein,dann würden ihn ja alle aus seinem Clan anlügen!
Das wurde zu viel für Tigerjunges. Er war müde und ihn verließen alle Kräfte. Erschöpft viele er schlafend um.

Tigerjunges erwachte von der vertrauten Stimme: Seiner Mutter Goldherz.
„Tigerjunges,ist alles in Ordnung mit dir? Du siehst etwas geschockt aus.”
Seine Mutter schien besorgt zu sein.
Er antwortete ruhig:„Nein,Mama. Mit mir ist alles Okey. Ich hatte nur einen kleinen Albtraum. Nichts schlimmes …”
Goldherz atmete auf. Sie sagte:„Ich gehe kurz eine Maus holen. Bleibt hier und seid brav!”
Kaum war sie draußen,sprang Tigerjunges jaulend auf Rotkehlchenjunges. 
Sie jaulte auf vor Schreck. Tigerjunges ließ aber nicht locker. Er fauchte sie herausfordernd an.
Plötzlich hörte er eine Stimme. Es war Pantherstern.
Denke dran,Tigerjunges. Du wirst Macht haben.”
(Fuchsschweif)


Legendäre Katzen

(Tüpfelblatt)

"Tüpfeljunges, bleib bei mir, ich möchte noch, dass du mir kurz diese Kräuter Sortierst!" Federbart musterte mich. "Natürlich Federbart!"
Ich sah die Kräuter an.
"Das sind Wacholder Beeren! Und Petersilie!"
Ich setzte mich hin und begann, Petersilie von Wacholder Beeren zu sortieren.
Nach einigen Minuten war ich fertig.
"Fertig!" Miaute ich und Federbart schickte mich zu Frischbrise.
"Mami...? Werde ich Federbarts Schülerin?"
Frischbrise schnurrte belustigt.
"Bestimmt, meine süße, bestimmt."
Ich schnurrte. "Wann werde ich denn Schülerin? In der Kinderstube ist es so langweilig! Dauernd nur Kräuter sortieren! Ich will Leute heilen!"
"Psst! Glanzjunges schläft!
Ich sprang auf.
"Wann?" Mein miauen wurde leiser, denn ich war von Kräuter sortieren müde geworden. "Schlaf gut, Tüpfeljunges" schnurrte Frischblüte, und schon war ich eingeschlafen.

...………………
2 Monde Später
.................……

Vipernzahn kam in die Kinderstube.
"Meine lieben, es wird Zeit."
Frischbrise schnurrte.
"Was ist denn jetzt?" Miaute ich.
Glanzjunges stieß einen Seufzer aus.
"Du wirst Schülerin!" Glanzjunges leckte mir über ein Ohr.
Ich hüpfte aufgeregt herum.
"Jetzt schon?! Aber... Du?!"
"Ich auch, du Mäusehirn!"
Frischbrise legte Glanzjunges und mir den Schweif über den Mund.
"Psscht, ihr sollt doch für die Zeremonie gut Aussehen!"
Sie leckte mein Fell glatt.
Dann Glanzjunges.
"Alle Katzen die Alt genug sind, ihre eigene Beute zu fangen, versammeln sich bitte jetzt unter dem Hochfelsen!" Abendstern miauen hörte man bis in die Kinderstube.
Aufgeregt hüpften wir raus, doch Vipernzahn und Frischbrise hielten uns leicht zurück.

"Tüpfeljunges, trete vor."
Abendstern miauen hallte über die Lichtung.
"Du bist nun bereit ausgebildet zu werden. Tüpfeljunges, ist es dein Wunsch Heilerschülerin zu werden?"

Ich nickte und bekam ein vor Aufregung bibberndes "ja" hervor.

"Dann gebe ich dir nun deinen Schülernamen. Tüpfeljunges, von nun an wirst du Tüpfelpfote heißen.
Dein Mentor wird Federbart sein"

Schnurrend begrüßte Federbart mich und ich leckte ihm respektvoll über die Schulter.
"Ich werde dir eine gute Schülerin sein." Versprach ich.

.....….................................…
"Sie kommen! Federbart komm!" Blaupelz keuchte und ihr Atem ging schnell und Flach. "Da bin ich! Ganz ruhig. Tüpfelpfote hol mir bitte ganz schnell etwas Pfefferminze!"
Ich rannte so schnell wie noch nie.
Die Jungen von Blaupelz kamen!
Schnell kramte ich etwas Pfefferminze raus und rannte zurück zu Federbart. "Hier!"
Ich gab sie ihm und er gab sie Blaupelz.
Vorsichtig berührte ich Blaupelz flanke. "Nimm deine Pfote weg!" Zischte Blaupelz.
"Hab ich dir wehgetan?" Jammerte ich. "Das wollte ich nicht!"
"Du hast ihr nicht weh getan. Es war nur eine Wehe. Manche Königinnen sind sehr boshaft beim Gebären."
Ich stieß erleichtert die Luft aus.
"Da kommt eins!" Miaute Federbart.
"Schnell wenn es da ist beiß die Fruchtblase durch!" Wies er mich an.
"Nun leck es kräftig!"
Als ich es ein paarmal geleckt hatte nahm Federbart es ins Maul und legte ihn auf Blaupelz Bauch.

Das passierte noch 2 mal.
Ich atmete erleichtert aus.
Es war Vorbei.

.......……….......………

"Nun geb ich dir mit der Macht des SternenClans, deinen vollen Heilernamen, Tüpfelpfote, von diesem Augenblick an, wirst du Tüpfelblatt heißen." Federbart und ich blickten zum Mondstein. "Glückwunsch." Miaute er.
"Du hast lange dafür gearbeitet."
Er schnurrte.
.......……….......………

"Federbart!!"
Ich schrie. "Federbart! Sag doch was!"
Ich sank von der Trauer überwältig zu Boden.
Die Katzenminze war ausgegangen, Federbart litt seit längerer Zeit schon, unter grünem Husten.
"Tüpfelblatt..."
Krächzte er. "Du wirst... Eine gute Heilerin"
"Federbart..." Flüsterte ich. "Du darfst noch nicht gehen!"
"Meine Zeit ist gekommen."
Ich schluchzte. "Leb wohl..."
"Leb wohl, Tüpfelblatt, Leb wohl"
Plötzlich hörte sein Herz auf zu Schlagen. "Nein, Federbart!"
Ich sank Wieder zu Boden.
"Nein!"
................................................

Ich war über den Tot von Federbart gekommen und war mittlerweile eine gute Heilerin.

................................................

"Die Schlacht ist verloren! "
Tigerkralle spuckte diese Wörter förmlich aus.

"Blaustern? Ich habe eine Botschaft vom SternenClan bekommen...
Nur Feuer kann den Clan retten."

................................................

Ich guckte aus dem Heilerbau raus. Ein feuerroter Kater mit Halsband stand vor Blaustern.
Er war hübsch...
Vergiss es! Schimpfte ich mich. Ich bin Heilerin!
"Sammy von nun an wirst du Feuerpfote heißen"
Hörte ich heraus. Feuerpfote....
Ein interessanter Name...
Feuer wird den Clan retten...
................................

Ich stand vor dem Dornentunnel, um Kräuter zu sammeln. Ich machte ein paar Schritte weiter wo mich plötzlich jemand angriff.
Ich fühlte wie mir das Blut aus der kehle Floß, und ich hilflos zusammen fiel.
Nein! Ich durfte noch nicht zum SternenClan gehen!
Plötzlich war alles schwarz. Ich hörte nurnoch die verzweifelten Rufe von Blaustern... Und ... Feuerpfote...
................................................

(Falkenjunges)


Die Spuren der Sterne

„Willkommen, Silberfluss." Miaute Streifenstern, ruhig und gelassen. „Zu früh bist du zu uns gegangen, zu Spät hast du gemerkt, welchen Fehler du begangen hast." Silberfluss schnürte es die Kehle zu, als sie ihren Vater,-und gleichzeitig ihren Clan Anführer,- in die Augen blickte. Doch Silberfluss liebte Graustreif immer noch, egal welchen Ärger sie dafür bekam. Sie musste über ihn Wachen und ihm auf seinem Wege begleiten.
Wehmütig betrachtete Silberfluss, wie Graustreif vor ihrem Leichnahm lag und jaulte. Sie war bei der Geburt ihrer Jungen gestorben und beobachtete jetzt ihren ehemaligen Gefährten. Traurig blickte sie noch ein letztes mal auf Graustreif, der versuchte, nicht gleich vor Trauer um zu kippen. Silberfluss schrie verzweifelt, doch er hörte sie nicht. Verzweiflung ummantelte sie. „wie soll ich bloß über ihn Wachen, wenn ich tot bin, und er noch lebt?" Sie ließ sich in die Dunklen Schatten der Verzweiflung sinken und drohte zu Kolllabieren. Doch dann fiel ihr etwas ein. Streifenstern hatte sie früher in ihren Träumen aufgesucht.... Sie musste zu Graustreif, Sie musste in seine Träume! „Graustreif!" rief sie, voller Freude, ihren ehemaligen Gefährten auf der Wiese zu sehen. „S...Silberfluss!" keuchte er. Dann stürzte er zu Silberfluss hin. „Ich habe dich so vermisst!" beide Schnurrten leise. Doch dann miaute Silberfluss: „ich liebe dich Graustreif.... Doch du darfst nicht immer alleine sein" Graustreif musterte sie. „Jaa..." kam die verlegene Antwort. „Du wirst auf eine lange Reise gehen, eine wunderbare Kätzin finden und sogar noch junge bekommen. Dies alles hat der SternenClan für die bevorgestimmt." Etwas wehmütiges lag in ihrer stimme, doch sie redete weiter. „Sei Glücklich, Graustreif. Denke nicht immer nur an das, was gewesen wäre, sondern an das was noch kommt." Mit diesen worten verließ sie seinen Traum.
Doch Graustreif hörte nur ihren letzten Satz, immer und immer wieder.
. „Sei Glücklich, Graustreif. Denke nicht immer nur an das, was gewesen wäre, sondern an das was noch kommt."
(Bernsteinpfote)



Wunder des neuen Lebens 

Flugsprung - Die neuen Jungen

Die eisige kälte schlug Flugsprung ins Gesicht, als er seiner Mentorin eilig folgte. Der Morgen graute und ein weiterer verschneiter Tag stand ihnen bevor. Sie rannten über die weiße Fläche auf die Kinderstube zu. Er hörte Lilienduft, wie sie die Jungen beruigend leckte und Flockenpelz, die Dufttatze aufmunternd zu murmelte. Er trat gerade hinein, als sich Dufttatze erneut krümmte vor schmerz. Seine Mentorin winkte ihn zu sich und er gesellte sich zu ihr. "Du kaust schon mal die Borretchblätter. Die wird Dufttatze bald brauchen." Sie drehte sich zu Flockenpelz um und flüsterte etwas, was Flugsprung nicht verstand. Beim kauen der Kräuter fiel sein Blick auf die zitternden Jungen die, trotz der Bemühungen von Lilienduft sie abzulenken, ängstliche Blicke auf Dufttatze warfen. Er spuckte den Blätterbrei aus ein ging zu ihnen. Nun starrten die Jungen auf ihn und Lilienduft drehte sich um. "Kannst du ihnen nicht etwas geben?", fragte sie ihn leise. Sie legte ihren Schwanz um die Jungen und zog sie näher an sich. "Sie stehen total unter Schock." Kopfschüttelnd setzte er sich vor sie, immer auf den Atem der baldigen Mutter horchend. Dann fiel ihm ein, wie er die Junge ablenken konnte und führte sie mit Lilienduft zu den übrigen Borretch. "Ihr könnt mir helfen diese Blätter klein zu kauen, damit Dufttatze nachher genug Milch für ihre Junge hat." Aufmunternd schob er jedem Junge ein kleines Häufchen zu. "Kaut so lange darauf rum, bis es ein schleimiger Brei geworden ist und spuckt es dann aus. Aber passt auf, dass ihr die Blätter nicht runterschluckt!", wies er sie an. Ganz fixiert aufs Blätterkauen, vergaßen die Jungen bald die ganze Aufregung und hörten auch auf zu zittern. Doch nach kurzer Zeit, bemerkte Flugsprung, das der Atem von Dufttatze immer schneller ging und sie sich häufiger krümmte. Unsicher ging er zu seiner Mentorin, die immernoch neben Dufttatze hockte. "Soll ich Huflattisch holen?", fragte er sie. Doch sie schüttelte stumm den Kopf. "Dufttatze muss sich jetzt auf ihre Junge konzentrieren.." Ein schmerz Schrei unterbrach sie und Flugsprung sah, wie sich Dufttatze abermals krümmte vor schmerz. Es war schmerzhaft für ihn eine Katze so leiden sehen zu müssen und am liebsten währe er aus dem Bau geflohen. Doch dann fielen ihm die Junge ein und ein Seitenblick sagte ihm, dass sie weiterhin angestrengt auf den Blättern rumkauten. Dann hörte er Flockenpelz erfreut schnurren. "Du hast es fast geschafft, Dufttatze." Und seine Mentorin zog ihn zu sich. Dann ohne zu wissen wie ihm geschah, reichte sie ihm ein nasses Fellbündel und wies ihn an es zu lecken.
Kurz darauf schmiegden sich drei Junge an Dufttatze und traten gegen ihren Bauch um Milch zu bekommen. Schnell holte Flugsprung die Junge mit den zerkauten Borretsch-Blättern und reichte seiner Mentorin den Brei. "Dank euch hat Dufttatze nun genug Milch für ihre drei Jungen.", lobte er die nun stralenden Jungen. "Was? Drei Junge?", hörte er den schrei von Grasstrich den Vater der neu geborenen Jungen. Er stürmte in die überfüllte Kinderstube und setzte sich stolz neben seine Gefährtin. "Und", flüsterte er "wie willst du sie nennen?" Müde hob Dufttatze den Kopf und sagte: "Binsenjunges, Mohnjunges und Salbeijunges."
(Schlammjunges)

 
"Magie des Frühlings" -Kaya
Fichtenjunges öffnete seine Augen. Für alle anderen Katzen des Clans völlig normal, Fichtenjunges öffnete seine Augen jedoch zum ersten mal. Er hörte aufregendes gemurmel und schließlich spürte er wie seine Mutter Mohndunst, ihm freudig über die Ohren leckte. Flockenjunges kreischte und rannte aus der Kinderstube. "Fichtenjunges hat die Augen geöffnet!" , hörte dieser sie kreischen. Von überall her drangen Freundenrufe und auch Beglückwünschungen an sein Ohr.
Doch Fichtenjunges blieb still, er freute sich nicht. Er sah nichts. "Mama..?" , fragte er zaghaft. "Ja? Was hast du denn mein kleiner?" , reagierte Mohndunst auf die niedergeschlagene Stimmung ihres Jungen. "Ich dachte man kann sofort sehen.." - "W-was..? Kann man au..", seine Mutter brach ab und drückte ihre Nase in sein Fell. "Es tut mir leid..", sie brauchte nichts mehr sagen, er wusste, dass er blind war. So schnell er konnte - was jedoch nicht sonderlich schnell war - tappte er zum Ausgang. Eine frische Brise wehte ihm um die Nase. "Ich habe schon davon gehört.." , murmelte eine Stimme neben ihm. Sie gehörte Mondstern. Dem Anführer. Fichtenjunges senkte den Kopf. Mondstern fuhr fort. "Aber hör mal, du erlebst die Welt nunmal auf eigene Weise. Du siehst nicht, du reichst. Du erkennst nicht, du hörst. Und vorallem spürst du. Wie riecht es?" Fichtenjunges reckte die kleine Nase in die Luft. "Frisch..", murmelte er. "..und blumig." "Die Zweibeiner nennen es Frühling." Für die junge blinde Katze war es wunderschön. er tappte etwas vorwärts. Blumen streichten an seinen Pfoten und verschiedenste Gerüche wurden für ihn erkennbar. Er meinte sogar, einige vorbeifliegende Blätter an seinem Rücken gerspürt zu haben.Ein lächeln erschien auf seinem Gesicht. "Du hast Recht, Mondstern. Keine Katze kann den Frühling so erleben wie ich." Plötzlich war er etwas stolz darauf blind zu sein. Denn er erlebte den Frühling für sich selbst.
 

Eine neue Heimat - Kleewiese


Krallenpelz spürt wie seine Kraft langsam, aber deutlich aus seinem Körper schwindet. Sein Gehör nimmt ein Gewirr aus Stimmen war, deutlich erkennen kann er sie jedoch nicht. Aber er wusste dass seine Reise nun vorbei war, er würde sich nun dem SternenClan anschliessen. Sein gesamtes Leben rauscht in schwammigen Erinnerungen an ihn vorbei.
Ganz deutlich sieht er diesen einen Teil:
Vertraute Gefühle kommen ihm entgegen. Angst, Misstrauen, Freude, Hoffnung. Er erinnert sich ganz deutlich, an den Tag indem ihn der WeidenClan aufgenommen hat. Zuvor war er ein verwirrter Einzelläufer gewesen, der sich einfach nur nach einer Familie sehnte die er nie hatte.
Er durchstreifte gerade ein seichtes Flussufer und er versuchte nach Fischen zu jagen. Das Gefühl, dass er beobachtet wurde, konnte er nicht verjagen, es sass ganz fest in seinem Unterbewusstsein. Er lief wachsam weiter, am Rande einer weiten Lichtung sah er ein Stück Wald, da wollte er nun hin. Plötzlich aber, wie von selbst, kauerte er sich hin. und kurz darauf hörte er zwei Mäuse auf dem Erdboden trippeln, mit ihren winzigkleinen Füssen. Eine war nun direkt vor ihm, er schlich vorsichtig auf sie zu, hatte sie schon fast in seinen Pfoten... Als die Maus einfach hastig davonlief. „Mäusedreck!", fluchte er. Hinter ihm ertönte eine Stimme, „Mach dir nichts draus, sie gehört dir sowieso nicht", darauf ertönte ein spöttisches Lachen. Es waren zwei Kater, sie waren kräftig gebaut, im Gegensatz zu ihm. Er war ganz mager, und sein schwarzes Fell war ganz struppig und glanzlos. Nach einer langen Diskussion wollten die Kater dass Krallenpelz sie begleiten sollte. Krallenpelz sagte zu, da sie nun mal in der Überzahl waren. Die beiden erzählten ihm dass sie einem Wald-Clan angehörten, indem es eine strenge Rangordnung gab, aber alle Katzen zueinander hielten. Sie hatten ihn schon lange beim herumstreunen beobachtet und haben entschlossen dass er zu einer Clankatze taugte, er war flink und geschickt. Diese beiden Merkmale waren typisch für den WeidenClan.
Im Lager des WeidenClans wurde er mit Freude aufgenommen. Aber am Anfang seiner Zeit dort begegneten ihm die Katzen noch mit Misstrauen, Krallenpelz versuchte sie mit Beutefang zu beeindrucken. Jeden Abend brachte er den Ältesten das Abendessen vorbei und säuberte ihre Pelze. Dies dankten sie ihm mit Annerkennung und Vertrauen. Nun wusste er endlich, dass er sein zu Hause gefunden hatte.

 

Schwarzjunges

Alter Schnee-Clan:


Anführer: Nebel, grauer Kater
Zweiter Anführer: Narbe, Silber schwarzer Kater mit langer Narbe an der Flanke
Heiler: Elster, grauer alter Kater
Krieger:
Dorn, schwarze Kätzin
Nessel: grauer Kater
Blitz, Sandfarbene Kätzin

Königinnen (Kätzinnen die Junge erwarten oder aufziehen)
Nies, braun graue Kätzin, Mutter von: Sonne, Herbst und Herz
Mizie, schwarze Kätzin, Mutter von: Moos, Bunt, Fink und Tiger

_______________________________________________________
Jetziger Schnee-Clan:
Anführer: Drosselstern, Silberner Kater mit grünen Augen
Zweiter Anführer: Bleistumpf, Kätzin mit braunem Pelz und schwarzen Streifen
Heiler: Blumenklee, schildpattfarbene Kätzin mit blauen Augen

Krieger:
Gelbpelz, hellgrauer Kater mit dunkelgrauen Streifen und gelben Augen
Kieselstein, hellgrauer Kater mit braunen Punkten
Elsterklaue, weißer Kater mit schwarzen Schweif und Bernsteinfarben Augen

Königinnen (Kätzinnen die Junge erwarten oder aufziehen):
Tulpenschweif, rote Katze mit schwarzen Streifen,
Mutter von: Schwarzjunges (Schwarze Kätzin)

Nachtjunges lag am Bauch seiner Mutter, Glockenjunges war nicht mehr da leider war sie zu ihrer Großmutter in den Sternen-Clan gezogen, dass hatte ihr zumindest ihre Mutter Tulpenschweif gesagt.
Sie kuschelte sich weiter an ihre Mutter, diese leckte ihr über den Rücken, ganz sanft und voller Liebe. „Tulpenschweif, wie ist eigentlich unser Clan entstanden?" Miaute das kleine Junge leise, ein schnurren stieg in der Kehle ihrer Mutter auf, Nachtjunges war schon immer das neugierigste Junge von allen gewesen, sie wollte alles ganz genau wissen.

„Also gut, ich erzähle dir die Geschichte, aber sie ist solange her, dass keiner die Namen der Katzen weiß die unseren Clan gegründet haben, ich werde einfach welche erfinden. Solche wie die der Hofkatzen." Schnurrte sie, das Junge das sie nun gespannt an, Tulpenschweif legte ihren Schweif um ihr Junges und fing an zu erzählen:
Vor vielen vielen Monden lebte eine Katzenfamilie ganz alleine in einem Wald, sie alle waren halb verhungert weil sie die Jungen nicht alleine lassen konnten. Die Jungen maunzten jämmerlich weil ihre Mutter zu wenig Milch hatte. „Dorn wir müssen jagen." Maunzte eine braune Kätzin einer anderen Kätzin zu. Das schwarze Fell der Kätzin war zerzaust, der Wind blies unablässig durch den Wald. Dorn schwang ihren schwarzen Kopf hin und her, dann plusterte sie ihr Fell auf.

„Und was ist dann mit deinen Jungen? Sollen wir sie alleine lassen?" Fragte sie mit einen Verärgerten Unterton in der Stimme. „Nein aber sie werden auch verhungern, ich hab jetzt schon zu wenig Milch für sie." Die Kätzin klang verzweifelt. „Wir suchen erst mal eine Höhle wo wir es warm haben, dass andere ergibt sich schon." Maunzte die schwarze Kätzin. Die braune Kätzin schnaubte.

„Wir sind seit Tagen unterwegs, du hast uns das schon vor vier Nächten versprochen." Fauchte die braune Kätzin Dorn an. Diese sah sie verletzt an. „Mizie ich werde bald den Kater suchen der uns helfen wollte, dann sind wir sicher und deine Jungen können in Ruhe aufwachsen." Mizie nickte nur und schob ihre vier Jungen nach vorne, sie mussten weiter gehen, auch wenn der Wind so stark blies, wenn sie nun dort stehen bleiben würden, würden sie erfrieren. Es dauerte sehr lange bis sie im Wald eine geeignete Höhle sahen. Die Höhle war in einem Baum, der schien vor Monden ausgehöhlt worden zu sein, von wem oder was wussten sie nicht, doch es war nicht mehr da und das war wichtig.

„Du und die kleinen bleibt hier, ich suche den Kater." Mizie nickte und legte sich um ihre Jungen herum. Die kleinen pressten sich an sie und fingen an zu saugen, sehr viel kam nicht raus und die Jungen jammerten wieder. Der Sturm wurde stärker und bald schon übertönte er die Jungen, diese kuschelten sich enger an Mizie, diese plusterte ihr Fell gegen die Kälte auf und zog sich fester zusammen. Es knackte über ihnen, plötzlich brach ein riesiger Ast ab und krachte auf den Boden, Mizie erschreckte sich und die Jungen maunzten ängstlich, Mizie leckte sie um sie zu beruhigen. „Wie kannst du eine Kätzin bei so einem Sturm... Das ist unverantwortlich.. Du weißt..." Sie hörte den Rest nicht weil der Sturm den Rest verschluckte.

Sie sah wie sich zwei Katzen auf den dicken Ast der auf den Boden lag zogen, die eine war, zu Mizie´s Erleichterung Dorn und neben ihr hockte ein Kater. Als er die Kätzin dort liegen sah sprang er gleich von dem Ast runter und lief zu ihr. „Geht es dir gut?" Maunzte er besorgt, sie nickte, die Jungen jammerten nun wieder. Der Kater schnüffelte an den Jungen. „Mein Name ist Nebel, ich nehme euch in meinem Clan auf, wir sind nicht viele, aber wir schützen einander. Und du und die Jungen brauchen einen Heiler." Seine Augen wurden schmal. Er drehte sich zu Dorn um. „Wie konntest du sie alleine lassen? Du weißt doch das du nur jaulen musst und einer von uns kommt." Dorn presste sich auf den Boden.

„Der Sturm wäre jeden Moment los gegangen, ich wollte die Kätzin und ihre Jungen nicht alleine lassen und erst mal in einem Unterschlupf unterbringen." Murmelte sie, der Kater knurrte und drehte sich dann zu Mizie um. „Ich nehme ein Junges und Dorn nimmt eines, dann setzt du mir eines auf den Rücken und nimmst das letzte." Sagte er zu Mizie, diese nickte der Kater nahm sich das silberne Junge Dorn nahm sich das drei farbige Kätzchen, Mizie nahm das braun getigerte Kätzchen und setzte es auf den Rücken von Nebel, dann nahm sie das letzte Junge was schwarz war und drei hell graue Streifen auf den Rücken hatte. Die drei Katzen kämpften gegen den Wind an, alle hatten sie das Fell aufgeplustert, Nebel schütze so auch das Junge auf seinen Rücken vor der Kälte.

Sie kamen zu einer Schlucht, der Kater schlängelte sich als erster runter, hinter ihm trabte Dorn runter und dann kam Mizie, der Wind wurde schwächer bis er dann ganz verebbte. Mizie´s Augen wurden groß als sie sah das sich unter ihr ein Lager auftat. In den Felswänden waren Höhlen, aus jeder Höhle sah sie ein paar Augen an.

Als sie in der Mitte der Schlucht standen, legte Nebel das Junge auf den Boden. „Elster." Rief er und sah besorgt auf die Jungen und die Kätzin. Dorn legte das andere Junge neben das was Nebel abgeleckt hatte und nahm das Junge von seinem Rücken runter, Mizie brachte ihr letztes Junge zu seinen Geschwistern. Ein älterer Kater kam aus einer Spalte, in seinem Maul waren Blätter. Er legte sie ab und schnüffelte an den Jungen und an der Kätzin.

Er grummelte kurz etwas, dann schob er der Kätzin etwas von den Blättern hin. „Iss das, dass ist Borretsch, sollte deine Milch anregen, dann nimm dir Beute und friss die." Mehr sagte er nicht und fing an die Jungen mit seinen Pfoten zu reiben, bis diese nur noch vor Hunger leise maunzten. „Ich glaube Nies kann sie erst mal säugen." Sagte er und ging wieder. „Nies?" Rief er fragend, eine junge Kätzin schob sich aus einem Spalt und kam zu ihnen. Sie sah Nebel fragend an. „Nies kannst du die vier säugen? Ihre Mutter braucht erst mal Ruhe und viel Fressen bevor sie wieder ihre Jungen säugen kann." Die Kätzin sah auf die Jungen herab und nickte. „Natürlich, bring sie in mein Nest." Sie lief wieder zurück in die Spalte. Nebel nahm eines der Jungen und lief zur Spalte, Dorn verschwand. Mizie nahm eines der Jungen und schob die anderen vor sich her.
Sie trat in den Spalt und ganz anders als erwartet lag vor ihr eine Höhle, diese war aber nicht kalt sondern warm und erfüllt von Milchdüften.

Sie sah Nies in einem Nest liegen und an ihrem Bauch lagen drei Junge, eines davon war aber das von Mizie. Mizie lief zu ihr und legte das Junge was sie im Maul hatte in das Nest, Nebel nahm das andere und legte es neben seine Geschwister und das vierte legte wieder Mizie dazu. „Ich danke dir, du kennst mich nicht und säugst meine Jungen." Sie leckte die Kätzin freundschaftlich über die Wange. „Kein Junges sollte sterben wenn es sich vermeiden lässt." Schnurrte sie.

Mizie sah sich in der Höhle um, am Eingang waren extra Dornenranken befestigt worden wahrscheinlich zum Schutz vor Eindringlingen, dann konnte man sie sicherlich zusammen ziehen, auf den Boden der Höhle war über all Moos a

Gedichtwettbewerbe

Pfotenschritte

Leise und ganz sacht,

schleichen Sie in tiefster Nacht.
Du Blickst dich um , bittere Angst.
Rennst fort, dich doch verschanzt?
Dein Herz ruft dir, ein Krieger willst du sein?
Doch die Schritte der Pfoten werden lauter,
sind nicht bloss Traum nicht bloss schein.
Erwachst aus deinem Schlafe,
Zitterst du, ist dir kalt?
Tragen seine Pfoten dich zu Grabe?

Ein helles Licht blendet dich nur kurz,
siehst du helle Sterne tanzen.
Vor dir schwabt das Wasser ,vor die ein  Fluss
Eine Stimme wispernd: Hast du Angst vor einem sturz?
und spürst du tausend kleiner Licherlanzen
wartend auf des  Todes kuss.

Pfotenschritte begleiten dich auf diesem Wege,
auf dem ein jeder Gemeinsam gehe.
Pfotenschritte die du gehört und nie gesehen,
tretten in das gleißend Licht.
Nun kannst du erkennen und endlich verstehen,
tausend Pfoten laufen mit dir -Hier ist das Böse nicht.
Und wirst du sie immer hören - verklingen niemals in der Ferne.
Tausend Pfotenschritte - tausend Krieger-Sterne

(Silbernacht)


Was wäre wenn...

Wär ich ein Tier...

 

Wär´ ich ein Tier

Dann wär´ ich ein Vogel

Dann würde ich fliegen

Und würd´ jeden besiegen

Würd´ toben, würd springen, in Baumwipfeln singen.

Würd´ jauchzen, würd flöten, könnt niemand mich töten

Das alles und noch viel mehr, würd´ ich machen, wenn ich ein Vogel wär´

Wär´ ein Tier

Dann wär´ ich ein Tiger

Dann wär´ ich voll Schönheit

Und genösse die Freiheit

Würd rennen, würd fegen, durch strömenden Regen

Würd tanzen, würd jagen, am laufenden Faden

Das alles und noch viel mehr würd ich machen wenn ich ein Tiger wär´

Wär´ ich ein Tier

Dann wär´ ich ein Fisch

Dann wär´ ich voll Farben

Und würd schillern im Licht

Würd´ tauchen, würd´ schwimmen, voll Farben schön glimmen

Würd´ durch Seegras gleiten und den Meereschor leiten

Das alles und noch viel mehr, würd ich machen wenn ich ein Fischlein wär

Wär´ ich ein Tier

Dann wär´ ich ein Pferd

Dann würde ich springen

Und müsste nicht nach Atem ringen

Würd´ rennen, würd rasen und auf schönsten Weiden grasen

Würd´ geliebt von Groß und Klein und hätte Fell und Mähne so wunderbar rein

Das alles und noch viel mehr würd´ ich machen wenn ich ein Pferdchen wär´

(Eisblume)


Zuhause

Zu Hause ist´s am besten.

Man muss sich nicht lassen testen.

Gemütlich ist es immer dort.

Und man muss fast nie fort.

Dann kann man es genießen.

Man braucht nicht die Fenster zu schließen.

Im Sommer ist die kühle Luft angenehm.

Auch im Winter kann ich's gut versteh'n.

Jedes Zuhause ist perfekt,

Das hat seinen Respekt.
(Dunstjunges)


Schlacht

Da kommt die Schlacht,
sie will alle Macht.
Nehmt euch in Acht vor ihr,
das sag ich dir!
Das Blut ist rot,
so wie der Tot!
Dieser naht,
voll Tatendrang!
Stundenlang gekämpft,
neue Hoffnung geschöpft!
Der Clan gewann!
(Eichelpfote)

 

Comments

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner des Mal und Schreibwettbewerbs! Ihr habt es echt verdient! Eure Werke sind toll geworden!