Sternengalerie1.jpg


Dies ist die Sternengalerie.

Sieh dich ruhig um, hier wirst du all jene Werke finden, die sich einen Platz zwischen den Sternen verdient haben.

malwettbewerb_Kopie.png

 

schreibwettbewerb2_Kopie.png

 

gedichtwettbewerb_Kopie.png

 


                       - Beiträge des Talentwettbewerbs -
Malwettbewerbe

Mein Katzen-Ich

Luchspfotes_Bild.jpg
(Luchspfote)



Baumgeviert

sonne.jpg
(Sonnensturm)

Katzenfamilien


(Smaragdpfote)


Jagd

Cat Hunting by PegasiPaint   
(Herbstblatt)

 

Mondstein

Mondstein-Malwettbewerb-bei-wildkatzen.jpg

 

Aufbruch - Taujunges

taujunges_malwettbewerb.jpg  


Mitkatzen - Smaragdpfote

Wettbewerb_Katzen.jpg

Schreibwettbewerbe
Tigerjunges' Traum
Tigerjunges zitterte vor Kälte.
Überall um ihn waren alte,knorrige Bäume dessen Äste zum Himmel hinaufragten. Es roch unangenehm nach Blut und Tod.
Tigerjunges blinzelte.
Wo bin ich hier? 
Er hörte Schritte.
Er dachte,seine letzte Stunde hätte geschlagen und krümmte sich ängstlich. Eine Stimme ertönte:
„Tigerjunges! Steh auf!”
Mit großer Ehrfurcht und vor allem Angst stand Tigerjunges zitternd auf. Er blickte hoch. Über ihm stand ein großer getigerter Kater mit kalten Augen und breiten Schultern.Wer war das?
„Ich bin es,Pantherstern,dein Vater.”
Tigerjunges war verwirrt. Aber Kleefell war doch sein Vater? Alle sagten immer,Kleefell wäre sein Vater. Es konnte nicht sein- log dieser große Kater etwa? Und ganz wichtig:wo war Tigerjunges?
Eine laute Stimme unterbrach seine Gedanken. Er blickte hoch in die eiskalten blauen Augen des Tigerkaters.
„Ich weiß was du denkst ”,polterte der Kater. „man hat dich belogen! Ich bin dein echter Vater! ”
„Aber wieso sollten sie das tun?”,fragte Tigerjunges klein laut.
„ Sie wollten dir nicht von mir erzählen,weil sie dachten,du wirst zu traurig sein.”
Das ergab jedenfalls Sinn.
„Aber weshalb ich dich geholt habe,ist: ich wollte dir sagen: Du wirst einmal ein mächtiger Kater. Mit großem Mut und keiner Angst vor Verlusten schaffst du es bis zum Anführer. Aber Katzen stehen dir im Weg. Schiebe sie beiseite wie der Mond dies Sonne. Zeig ihnen,wer du wirklich bist! DU hälst mehr Macht in deinen Pfoten als der SternenClan! Ich vertraue dir.”
Mit diesen Worten drehte Pantherstern sich um und verschwand im Gebüsch.
Tigerjunges hatte zerstreute Gefühle.
Soll ich ihm glauben? Ist er mein echter Vater? Aber nein,dann würden ihn ja alle aus seinem Clan anlügen!
Das wurde zu viel für Tigerjunges. Er war müde und ihn verließen alle Kräfte. Erschöpft viele er schlafend um.

Tigerjunges erwachte von der vertrauten Stimme: Seiner Mutter Goldherz.
„Tigerjunges,ist alles in Ordnung mit dir? Du siehst etwas geschockt aus.”
Seine Mutter schien besorgt zu sein.
Er antwortete ruhig:„Nein,Mama. Mit mir ist alles Okey. Ich hatte nur einen kleinen Albtraum. Nichts schlimmes …”
Goldherz atmete auf. Sie sagte:„Ich gehe kurz eine Maus holen. Bleibt hier und seid brav!”
Kaum war sie draußen,sprang Tigerjunges jaulend auf Rotkehlchenjunges. 
Sie jaulte auf vor Schreck. Tigerjunges ließ aber nicht locker. Er fauchte sie herausfordernd an.
Plötzlich hörte er eine Stimme. Es war Pantherstern.
Denke dran,Tigerjunges. Du wirst Macht haben.”
(Fuchsschweif)


Legendäre Katzen

(Tüpfelblatt)

"Tüpfeljunges, bleib bei mir, ich möchte noch, dass du mir kurz diese Kräuter Sortierst!" Federbart musterte mich. "Natürlich Federbart!"
Ich sah die Kräuter an.
"Das sind Wacholder Beeren! Und Petersilie!"
Ich setzte mich hin und begann, Petersilie von Wacholder Beeren zu sortieren.
Nach einigen Minuten war ich fertig.
"Fertig!" Miaute ich und Federbart schickte mich zu Frischbrise.
"Mami...? Werde ich Federbarts Schülerin?"
Frischbrise schnurrte belustigt.
"Bestimmt, meine süße, bestimmt."
Ich schnurrte. "Wann werde ich denn Schülerin? In der Kinderstube ist es so langweilig! Dauernd nur Kräuter sortieren! Ich will Leute heilen!"
"Psst! Glanzjunges schläft!
Ich sprang auf.
"Wann?" Mein miauen wurde leiser, denn ich war von Kräuter sortieren müde geworden. "Schlaf gut, Tüpfeljunges" schnurrte Frischblüte, und schon war ich eingeschlafen.

...………………
2 Monde Später
.................……

Vipernzahn kam in die Kinderstube.
"Meine lieben, es wird Zeit."
Frischbrise schnurrte.
"Was ist denn jetzt?" Miaute ich.
Glanzjunges stieß einen Seufzer aus.
"Du wirst Schülerin!" Glanzjunges leckte mir über ein Ohr.
Ich hüpfte aufgeregt herum.
"Jetzt schon?! Aber... Du?!"
"Ich auch, du Mäusehirn!"
Frischbrise legte Glanzjunges und mir den Schweif über den Mund.
"Psscht, ihr sollt doch für die Zeremonie gut Aussehen!"
Sie leckte mein Fell glatt.
Dann Glanzjunges.
"Alle Katzen die Alt genug sind, ihre eigene Beute zu fangen, versammeln sich bitte jetzt unter dem Hochfelsen!" Abendstern miauen hörte man bis in die Kinderstube.
Aufgeregt hüpften wir raus, doch Vipernzahn und Frischbrise hielten uns leicht zurück.

"Tüpfeljunges, trete vor."
Abendstern miauen hallte über die Lichtung.
"Du bist nun bereit ausgebildet zu werden. Tüpfeljunges, ist es dein Wunsch Heilerschülerin zu werden?"

Ich nickte und bekam ein vor Aufregung bibberndes "ja" hervor.

"Dann gebe ich dir nun deinen Schülernamen. Tüpfeljunges, von nun an wirst du Tüpfelpfote heißen.
Dein Mentor wird Federbart sein"

Schnurrend begrüßte Federbart mich und ich leckte ihm respektvoll über die Schulter.
"Ich werde dir eine gute Schülerin sein." Versprach ich.

.....….................................…
"Sie kommen! Federbart komm!" Blaupelz keuchte und ihr Atem ging schnell und Flach. "Da bin ich! Ganz ruhig. Tüpfelpfote hol mir bitte ganz schnell etwas Pfefferminze!"
Ich rannte so schnell wie noch nie.
Die Jungen von Blaupelz kamen!
Schnell kramte ich etwas Pfefferminze raus und rannte zurück zu Federbart. "Hier!"
Ich gab sie ihm und er gab sie Blaupelz.
Vorsichtig berührte ich Blaupelz flanke. "Nimm deine Pfote weg!" Zischte Blaupelz.
"Hab ich dir wehgetan?" Jammerte ich. "Das wollte ich nicht!"
"Du hast ihr nicht weh getan. Es war nur eine Wehe. Manche Königinnen sind sehr boshaft beim Gebären."
Ich stieß erleichtert die Luft aus.
"Da kommt eins!" Miaute Federbart.
"Schnell wenn es da ist beiß die Fruchtblase durch!" Wies er mich an.
"Nun leck es kräftig!"
Als ich es ein paarmal geleckt hatte nahm Federbart es ins Maul und legte ihn auf Blaupelz Bauch.

Das passierte noch 2 mal.
Ich atmete erleichtert aus.
Es war Vorbei.

.......……….......………

"Nun geb ich dir mit der Macht des SternenClans, deinen vollen Heilernamen, Tüpfelpfote, von diesem Augenblick an, wirst du Tüpfelblatt heißen." Federbart und ich blickten zum Mondstein. "Glückwunsch." Miaute er.
"Du hast lange dafür gearbeitet."
Er schnurrte.
.......……….......………

"Federbart!!"
Ich schrie. "Federbart! Sag doch was!"
Ich sank von der Trauer überwältig zu Boden.
Die Katzenminze war ausgegangen, Federbart litt seit längerer Zeit schon, unter grünem Husten.
"Tüpfelblatt..."
Krächzte er. "Du wirst... Eine gute Heilerin"
"Federbart..." Flüsterte ich. "Du darfst noch nicht gehen!"
"Meine Zeit ist gekommen."
Ich schluchzte. "Leb wohl..."
"Leb wohl, Tüpfelblatt, Leb wohl"
Plötzlich hörte sein Herz auf zu Schlagen. "Nein, Federbart!"
Ich sank Wieder zu Boden.
"Nein!"
................................................

Ich war über den Tot von Federbart gekommen und war mittlerweile eine gute Heilerin.

................................................

"Die Schlacht ist verloren! "
Tigerkralle spuckte diese Wörter förmlich aus.

"Blaustern? Ich habe eine Botschaft vom SternenClan bekommen...
Nur Feuer kann den Clan retten."

................................................

Ich guckte aus dem Heilerbau raus. Ein feuerroter Kater mit Halsband stand vor Blaustern.
Er war hübsch...
Vergiss es! Schimpfte ich mich. Ich bin Heilerin!
"Sammy von nun an wirst du Feuerpfote heißen"
Hörte ich heraus. Feuerpfote....
Ein interessanter Name...
Feuer wird den Clan retten...
................................

Ich stand vor dem Dornentunnel, um Kräuter zu sammeln. Ich machte ein paar Schritte weiter wo mich plötzlich jemand angriff.
Ich fühlte wie mir das Blut aus der kehle Floß, und ich hilflos zusammen fiel.
Nein! Ich durfte noch nicht zum SternenClan gehen!
Plötzlich war alles schwarz. Ich hörte nurnoch die verzweifelten Rufe von Blaustern... Und ... Feuerpfote...
................................................

(Falkenjunges)


Die Spuren der Sterne

„Willkommen, Silberfluss." Miaute Streifenstern, ruhig und gelassen. „Zu früh bist du zu uns gegangen, zu Spät hast du gemerkt, welchen Fehler du begangen hast." Silberfluss schnürte es die Kehle zu, als sie ihren Vater,-und gleichzeitig ihren Clan Anführer,- in die Augen blickte. Doch Silberfluss liebte Graustreif immer noch, egal welchen Ärger sie dafür bekam. Sie musste über ihn Wachen und ihm auf seinem Wege begleiten.
Wehmütig betrachtete Silberfluss, wie Graustreif vor ihrem Leichnahm lag und jaulte. Sie war bei der Geburt ihrer Jungen gestorben und beobachtete jetzt ihren ehemaligen Gefährten. Traurig blickte sie noch ein letztes mal auf Graustreif, der versuchte, nicht gleich vor Trauer um zu kippen. Silberfluss schrie verzweifelt, doch er hörte sie nicht. Verzweiflung ummantelte sie. „wie soll ich bloß über ihn Wachen, wenn ich tot bin, und er noch lebt?" Sie ließ sich in die Dunklen Schatten der Verzweiflung sinken und drohte zu Kolllabieren. Doch dann fiel ihr etwas ein. Streifenstern hatte sie früher in ihren Träumen aufgesucht.... Sie musste zu Graustreif, Sie musste in seine Träume! „Graustreif!" rief sie, voller Freude, ihren ehemaligen Gefährten auf der Wiese zu sehen. „S...Silberfluss!" keuchte er. Dann stürzte er zu Silberfluss hin. „Ich habe dich so vermisst!" beide Schnurrten leise. Doch dann miaute Silberfluss: „ich liebe dich Graustreif.... Doch du darfst nicht immer alleine sein" Graustreif musterte sie. „Jaa..." kam die verlegene Antwort. „Du wirst auf eine lange Reise gehen, eine wunderbare Kätzin finden und sogar noch junge bekommen. Dies alles hat der SternenClan für die bevorgestimmt." Etwas wehmütiges lag in ihrer stimme, doch sie redete weiter. „Sei Glücklich, Graustreif. Denke nicht immer nur an das, was gewesen wäre, sondern an das was noch kommt." Mit diesen worten verließ sie seinen Traum.
Doch Graustreif hörte nur ihren letzten Satz, immer und immer wieder.
. „Sei Glücklich, Graustreif. Denke nicht immer nur an das, was gewesen wäre, sondern an das was noch kommt."
(Bernsteinpfote)



Wunder des neuen Lebens 

Flugsprung - Die neuen Jungen

Die eisige kälte schlug Flugsprung ins Gesicht, als er seiner Mentorin eilig folgte. Der Morgen graute und ein weiterer verschneiter Tag stand ihnen bevor. Sie rannten über die weiße Fläche auf die Kinderstube zu. Er hörte Lilienduft, wie sie die Jungen beruigend leckte und Flockenpelz, die Dufttatze aufmunternd zu murmelte. Er trat gerade hinein, als sich Dufttatze erneut krümmte vor schmerz. Seine Mentorin winkte ihn zu sich und er gesellte sich zu ihr. "Du kaust schon mal die Borretchblätter. Die wird Dufttatze bald brauchen." Sie drehte sich zu Flockenpelz um und flüsterte etwas, was Flugsprung nicht verstand. Beim kauen der Kräuter fiel sein Blick auf die zitternden Jungen die, trotz der Bemühungen von Lilienduft sie abzulenken, ängstliche Blicke auf Dufttatze warfen. Er spuckte den Blätterbrei aus ein ging zu ihnen. Nun starrten die Jungen auf ihn und Lilienduft drehte sich um. "Kannst du ihnen nicht etwas geben?", fragte sie ihn leise. Sie legte ihren Schwanz um die Jungen und zog sie näher an sich. "Sie stehen total unter Schock." Kopfschüttelnd setzte er sich vor sie, immer auf den Atem der baldigen Mutter horchend. Dann fiel ihm ein, wie er die Junge ablenken konnte und führte sie mit Lilienduft zu den übrigen Borretch. "Ihr könnt mir helfen diese Blätter klein zu kauen, damit Dufttatze nachher genug Milch für ihre Junge hat." Aufmunternd schob er jedem Junge ein kleines Häufchen zu. "Kaut so lange darauf rum, bis es ein schleimiger Brei geworden ist und spuckt es dann aus. Aber passt auf, dass ihr die Blätter nicht runterschluckt!", wies er sie an. Ganz fixiert aufs Blätterkauen, vergaßen die Jungen bald die ganze Aufregung und hörten auch auf zu zittern. Doch nach kurzer Zeit, bemerkte Flugsprung, das der Atem von Dufttatze immer schneller ging und sie sich häufiger krümmte. Unsicher ging er zu seiner Mentorin, die immernoch neben Dufttatze hockte. "Soll ich Huflattisch holen?", fragte er sie. Doch sie schüttelte stumm den Kopf. "Dufttatze muss sich jetzt auf ihre Junge konzentrieren.." Ein schmerz Schrei unterbrach sie und Flugsprung sah, wie sich Dufttatze abermals krümmte vor schmerz. Es war schmerzhaft für ihn eine Katze so leiden sehen zu müssen und am liebsten währe er aus dem Bau geflohen. Doch dann fielen ihm die Junge ein und ein Seitenblick sagte ihm, dass sie weiterhin angestrengt auf den Blättern rumkauten. Dann hörte er Flockenpelz erfreut schnurren. "Du hast es fast geschafft, Dufttatze." Und seine Mentorin zog ihn zu sich. Dann ohne zu wissen wie ihm geschah, reichte sie ihm ein nasses Fellbündel und wies ihn an es zu lecken.
Kurz darauf schmiegden sich drei Junge an Dufttatze und traten gegen ihren Bauch um Milch zu bekommen. Schnell holte Flugsprung die Junge mit den zerkauten Borretsch-Blättern und reichte seiner Mentorin den Brei. "Dank euch hat Dufttatze nun genug Milch für ihre drei Jungen.", lobte er die nun stralenden Jungen. "Was? Drei Junge?", hörte er den schrei von Grasstrich den Vater der neu geborenen Jungen. Er stürmte in die überfüllte Kinderstube und setzte sich stolz neben seine Gefährtin. "Und", flüsterte er "wie willst du sie nennen?" Müde hob Dufttatze den Kopf und sagte: "Binsenjunges, Mohnjunges und Salbeijunges."
(Schlammjunges)

 
"Magie des Frühlings" -Kaya
Fichtenjunges öffnete seine Augen. Für alle anderen Katzen des Clans völlig normal, Fichtenjunges öffnete seine Augen jedoch zum ersten mal. Er hörte aufregendes gemurmel und schließlich spürte er wie seine Mutter Mohndunst, ihm freudig über die Ohren leckte. Flockenjunges kreischte und rannte aus der Kinderstube. "Fichtenjunges hat die Augen geöffnet!" , hörte dieser sie kreischen. Von überall her drangen Freundenrufe und auch Beglückwünschungen an sein Ohr.
Doch Fichtenjunges blieb still, er freute sich nicht. Er sah nichts. "Mama..?" , fragte er zaghaft. "Ja? Was hast du denn mein kleiner?" , reagierte Mohndunst auf die niedergeschlagene Stimmung ihres Jungen. "Ich dachte man kann sofort sehen.." - "W-was..? Kann man au..", seine Mutter brach ab und drückte ihre Nase in sein Fell. "Es tut mir leid..", sie brauchte nichts mehr sagen, er wusste, dass er blind war. So schnell er konnte - was jedoch nicht sonderlich schnell war - tappte er zum Ausgang. Eine frische Brise wehte ihm um die Nase. "Ich habe schon davon gehört.." , murmelte eine Stimme neben ihm. Sie gehörte Mondstern. Dem Anführer. Fichtenjunges senkte den Kopf. Mondstern fuhr fort. "Aber hör mal, du erlebst die Welt nunmal auf eigene Weise. Du siehst nicht, du reichst. Du erkennst nicht, du hörst. Und vorallem spürst du. Wie riecht es?" Fichtenjunges reckte die kleine Nase in die Luft. "Frisch..", murmelte er. "..und blumig." "Die Zweibeiner nennen es Frühling." Für die junge blinde Katze war es wunderschön. er tappte etwas vorwärts. Blumen streichten an seinen Pfoten und verschiedenste Gerüche wurden für ihn erkennbar. Er meinte sogar, einige vorbeifliegende Blätter an seinem Rücken gerspürt zu haben.Ein lächeln erschien auf seinem Gesicht. "Du hast Recht, Mondstern. Keine Katze kann den Frühling so erleben wie ich." Plötzlich war er etwas stolz darauf blind zu sein. Denn er erlebte den Frühling für sich selbst.
 

Eine neue Heimat - Kleewiese


Krallenpelz spürt wie seine Kraft langsam, aber deutlich aus seinem Körper schwindet. Sein Gehör nimmt ein Gewirr aus Stimmen war, deutlich erkennen kann er sie jedoch nicht. Aber er wusste dass seine Reise nun vorbei war, er würde sich nun dem SternenClan anschliessen. Sein gesamtes Leben rauscht in schwammigen Erinnerungen an ihn vorbei.
Ganz deutlich sieht er diesen einen Teil:
Vertraute Gefühle kommen ihm entgegen. Angst, Misstrauen, Freude, Hoffnung. Er erinnert sich ganz deutlich, an den Tag indem ihn der WeidenClan aufgenommen hat. Zuvor war er ein verwirrter Einzelläufer gewesen, der sich einfach nur nach einer Familie sehnte die er nie hatte.
Er durchstreifte gerade ein seichtes Flussufer und er versuchte nach Fischen zu jagen. Das Gefühl, dass er beobachtet wurde, konnte er nicht verjagen, es sass ganz fest in seinem Unterbewusstsein. Er lief wachsam weiter, am Rande einer weiten Lichtung sah er ein Stück Wald, da wollte er nun hin. Plötzlich aber, wie von selbst, kauerte er sich hin. und kurz darauf hörte er zwei Mäuse auf dem Erdboden trippeln, mit ihren winzigkleinen Füssen. Eine war nun direkt vor ihm, er schlich vorsichtig auf sie zu, hatte sie schon fast in seinen Pfoten... Als die Maus einfach hastig davonlief. „Mäusedreck!", fluchte er. Hinter ihm ertönte eine Stimme, „Mach dir nichts draus, sie gehört dir sowieso nicht", darauf ertönte ein spöttisches Lachen. Es waren zwei Kater, sie waren kräftig gebaut, im Gegensatz zu ihm. Er war ganz mager, und sein schwarzes Fell war ganz struppig und glanzlos. Nach einer langen Diskussion wollten die Kater dass Krallenpelz sie begleiten sollte. Krallenpelz sagte zu, da sie nun mal in der Überzahl waren. Die beiden erzählten ihm dass sie einem Wald-Clan angehörten, indem es eine strenge Rangordnung gab, aber alle Katzen zueinander hielten. Sie hatten ihn schon lange beim herumstreunen beobachtet und haben entschlossen dass er zu einer Clankatze taugte, er war flink und geschickt. Diese beiden Merkmale waren typisch für den WeidenClan.
Im Lager des WeidenClans wurde er mit Freude aufgenommen. Aber am Anfang seiner Zeit dort begegneten ihm die Katzen noch mit Misstrauen, Krallenpelz versuchte sie mit Beutefang zu beeindrucken. Jeden Abend brachte er den Ältesten das Abendessen vorbei und säuberte ihre Pelze. Dies dankten sie ihm mit Annerkennung und Vertrauen. Nun wusste er endlich, dass er sein zu Hause gefunden hatte.

 

Schwarzjunges

Alter Schnee-Clan:


Anführer: Nebel, grauer Kater
Zweiter Anführer: Narbe, Silber schwarzer Kater mit langer Narbe an der Flanke
Heiler: Elster, grauer alter Kater
Krieger:
Dorn, schwarze Kätzin
Nessel: grauer Kater
Blitz, Sandfarbene Kätzin

Königinnen (Kätzinnen die Junge erwarten oder aufziehen)
Nies, braun graue Kätzin, Mutter von: Sonne, Herbst und Herz
Mizie, schwarze Kätzin, Mutter von: Moos, Bunt, Fink und Tiger

_______________________________________________________
Jetziger Schnee-Clan:
Anführer: Drosselstern, Silberner Kater mit grünen Augen
Zweiter Anführer: Bleistumpf, Kätzin mit braunem Pelz und schwarzen Streifen
Heiler: Blumenklee, schildpattfarbene Kätzin mit blauen Augen

Krieger:
Gelbpelz, hellgrauer Kater mit dunkelgrauen Streifen und gelben Augen
Kieselstein, hellgrauer Kater mit braunen Punkten
Elsterklaue, weißer Kater mit schwarzen Schweif und Bernsteinfarben Augen

Königinnen (Kätzinnen die Junge erwarten oder aufziehen):
Tulpenschweif, rote Katze mit schwarzen Streifen,
Mutter von: Schwarzjunges (Schwarze Kätzin)

Nachtjunges lag am Bauch seiner Mutter, Glockenjunges war nicht mehr da leider war sie zu ihrer Großmutter in den Sternen-Clan gezogen, dass hatte ihr zumindest ihre Mutter Tulpenschweif gesagt.
Sie kuschelte sich weiter an ihre Mutter, diese leckte ihr über den Rücken, ganz sanft und voller Liebe. „Tulpenschweif, wie ist eigentlich unser Clan entstanden?" Miaute das kleine Junge leise, ein schnurren stieg in der Kehle ihrer Mutter auf, Nachtjunges war schon immer das neugierigste Junge von allen gewesen, sie wollte alles ganz genau wissen.

„Also gut, ich erzähle dir die Geschichte, aber sie ist solange her, dass keiner die Namen der Katzen weiß die unseren Clan gegründet haben, ich werde einfach welche erfinden. Solche wie die der Hofkatzen." Schnurrte sie, das Junge das sie nun gespannt an, Tulpenschweif legte ihren Schweif um ihr Junges und fing an zu erzählen:
Vor vielen vielen Monden lebte eine Katzenfamilie ganz alleine in einem Wald, sie alle waren halb verhungert weil sie die Jungen nicht alleine lassen konnten. Die Jungen maunzten jämmerlich weil ihre Mutter zu wenig Milch hatte. „Dorn wir müssen jagen." Maunzte eine braune Kätzin einer anderen Kätzin zu. Das schwarze Fell der Kätzin war zerzaust, der Wind blies unablässig durch den Wald. Dorn schwang ihren schwarzen Kopf hin und her, dann plusterte sie ihr Fell auf.

„Und was ist dann mit deinen Jungen? Sollen wir sie alleine lassen?" Fragte sie mit einen Verärgerten Unterton in der Stimme. „Nein aber sie werden auch verhungern, ich hab jetzt schon zu wenig Milch für sie." Die Kätzin klang verzweifelt. „Wir suchen erst mal eine Höhle wo wir es warm haben, dass andere ergibt sich schon." Maunzte die schwarze Kätzin. Die braune Kätzin schnaubte.

„Wir sind seit Tagen unterwegs, du hast uns das schon vor vier Nächten versprochen." Fauchte die braune Kätzin Dorn an. Diese sah sie verletzt an. „Mizie ich werde bald den Kater suchen der uns helfen wollte, dann sind wir sicher und deine Jungen können in Ruhe aufwachsen." Mizie nickte nur und schob ihre vier Jungen nach vorne, sie mussten weiter gehen, auch wenn der Wind so stark blies, wenn sie nun dort stehen bleiben würden, würden sie erfrieren. Es dauerte sehr lange bis sie im Wald eine geeignete Höhle sahen. Die Höhle war in einem Baum, der schien vor Monden ausgehöhlt worden zu sein, von wem oder was wussten sie nicht, doch es war nicht mehr da und das war wichtig.

„Du und die kleinen bleibt hier, ich suche den Kater." Mizie nickte und legte sich um ihre Jungen herum. Die kleinen pressten sich an sie und fingen an zu saugen, sehr viel kam nicht raus und die Jungen jammerten wieder. Der Sturm wurde stärker und bald schon übertönte er die Jungen, diese kuschelten sich enger an Mizie, diese plusterte ihr Fell gegen die Kälte auf und zog sich fester zusammen. Es knackte über ihnen, plötzlich brach ein riesiger Ast ab und krachte auf den Boden, Mizie erschreckte sich und die Jungen maunzten ängstlich, Mizie leckte sie um sie zu beruhigen. „Wie kannst du eine Kätzin bei so einem Sturm... Das ist unverantwortlich.. Du weißt..." Sie hörte den Rest nicht weil der Sturm den Rest verschluckte.

Sie sah wie sich zwei Katzen auf den dicken Ast der auf den Boden lag zogen, die eine war, zu Mizie´s Erleichterung Dorn und neben ihr hockte ein Kater. Als er die Kätzin dort liegen sah sprang er gleich von dem Ast runter und lief zu ihr. „Geht es dir gut?" Maunzte er besorgt, sie nickte, die Jungen jammerten nun wieder. Der Kater schnüffelte an den Jungen. „Mein Name ist Nebel, ich nehme euch in meinem Clan auf, wir sind nicht viele, aber wir schützen einander. Und du und die Jungen brauchen einen Heiler." Seine Augen wurden schmal. Er drehte sich zu Dorn um. „Wie konntest du sie alleine lassen? Du weißt doch das du nur jaulen musst und einer von uns kommt." Dorn presste sich auf den Boden.

„Der Sturm wäre jeden Moment los gegangen, ich wollte die Kätzin und ihre Jungen nicht alleine lassen und erst mal in einem Unterschlupf unterbringen." Murmelte sie, der Kater knurrte und drehte sich dann zu Mizie um. „Ich nehme ein Junges und Dorn nimmt eines, dann setzt du mir eines auf den Rücken und nimmst das letzte." Sagte er zu Mizie, diese nickte der Kater nahm sich das silberne Junge Dorn nahm sich das drei farbige Kätzchen, Mizie nahm das braun getigerte Kätzchen und setzte es auf den Rücken von Nebel, dann nahm sie das letzte Junge was schwarz war und drei hell graue Streifen auf den Rücken hatte. Die drei Katzen kämpften gegen den Wind an, alle hatten sie das Fell aufgeplustert, Nebel schütze so auch das Junge auf seinen Rücken vor der Kälte.

Sie kamen zu einer Schlucht, der Kater schlängelte sich als erster runter, hinter ihm trabte Dorn runter und dann kam Mizie, der Wind wurde schwächer bis er dann ganz verebbte. Mizie´s Augen wurden groß als sie sah das sich unter ihr ein Lager auftat. In den Felswänden waren Höhlen, aus jeder Höhle sah sie ein paar Augen an.

Als sie in der Mitte der Schlucht standen, legte Nebel das Junge auf den Boden. „Elster." Rief er und sah besorgt auf die Jungen und die Kätzin. Dorn legte das andere Junge neben das was Nebel abgeleckt hatte und nahm das Junge von seinem Rücken runter, Mizie brachte ihr letztes Junge zu seinen Geschwistern. Ein älterer Kater kam aus einer Spalte, in seinem Maul waren Blätter. Er legte sie ab und schnüffelte an den Jungen und an der Kätzin.

Er grummelte kurz etwas, dann schob er der Kätzin etwas von den Blättern hin. „Iss das, dass ist Borretsch, sollte deine Milch anregen, dann nimm dir Beute und friss die." Mehr sagte er nicht und fing an die Jungen mit seinen Pfoten zu reiben, bis diese nur noch vor Hunger leise maunzten. „Ich glaube Nies kann sie erst mal säugen." Sagte er und ging wieder. „Nies?" Rief er fragend, eine junge Kätzin schob sich aus einem Spalt und kam zu ihnen. Sie sah Nebel fragend an. „Nies kannst du die vier säugen? Ihre Mutter braucht erst mal Ruhe und viel Fressen bevor sie wieder ihre Jungen säugen kann." Die Kätzin sah auf die Jungen herab und nickte. „Natürlich, bring sie in mein Nest." Sie lief wieder zurück in die Spalte. Nebel nahm eines der Jungen und lief zur Spalte, Dorn verschwand. Mizie nahm eines der Jungen und schob die anderen vor sich her.
Sie trat in den Spalt und ganz anders als erwartet lag vor ihr eine Höhle, diese war aber nicht kalt sondern warm und erfüllt von Milchdüften.

Sie sah Nies in einem Nest liegen und an ihrem Bauch lagen drei Junge, eines davon war aber das von Mizie. Mizie lief zu ihr und legte das Junge was sie im Maul hatte in das Nest, Nebel nahm das andere und legte es neben seine Geschwister und das vierte legte wieder Mizie dazu. „Ich danke dir, du kennst mich nicht und säugst meine Jungen." Sie leckte die Kätzin freundschaftlich über die Wange. „Kein Junges sollte sterben wenn es sich vermeiden lässt." Schnurrte sie.

Mizie sah sich in der Höhle um, am Eingang waren extra Dornenranken befestigt worden wahrscheinlich zum Schutz vor Eindringlingen, dann konnte man sie sicherlich zusammen ziehen, auf den Boden der Höhle war über all Moos ausgelegt, ein kleiner Weg führte nach oben zu einem Vorsprung auf dem auch ein Nest stand. „Du kannst das Nest hier haben." Nies deutete auf ein Nest ganz in ihrer Nähe.

„Vor dir hat das Blitz benutzt, aber seit ihre Jungen ihre Lehre begonnen haben, ist sie wieder bei den anderen." Mizie sah Nies fragend an. Als diese nichts mehr sagte, legte sich Mizie einfach in das Nest. Ein Maunzen lies sie aufschauen, am Eingang stand Dorn und trug eine Maus im Maul. Sie trabte zu Mizie und legte ihr die Maus vor die Nase. „Für dich." Schnurrte sie und lief wieder aus der Höhle raus. Mizie nahm einen Bissen von der Maus und schlang dann den Rest runter. Sie leckte sich über das Maul und schnurrte, endlich hat sie was gegessen, doch Hunger hatte sie noch immer.

„Willkommen in der Kinderstube." Schnurrte Nies und sah sie voller Wärme an. Mizie schnurrte dankbar. „Hol dir noch was, du musst viel fressen." Drängte Nies sie, Mizie stand auf streckte sich und lief dann raus. Draußen liefen nun viele Katzen herum. „Komm Donner ich will mit dir heute etwas kämpfen üben." Rief ein Muskulöser Kater einer roten Kätzin zu, diese sprang auf und lief zusammen mit dem Kater den Hang rauf. Dorn und drei andere Katzen liefen auch den Hang rauf, sie sah wie Nebel alle Katzen einteilte.

„Sommer du nimmst dir Blitz und Käfer mit und gehst mit ihnen auch noch jagen." Die drei nickten und liefen auch den Hang rauf und waren kurz danach verschwunden. Nebel sah Mizie in dem Moment. „Mizie hast du noch Hunger?" Fragte er, sie nickte verlegen. Er lief zum Rand des Lagers, dann winkte er sie zu sich, sie lief eilig zu ihm, sie spürte die Blicke der anderen. „Hier ist unser Frischbeutehaufen, nimm dir was wenn du Hunger hast. Komm wir essen zusammen."

Er schnappte sich eine Elster und sie nahm sich eine dicke Maus, er führte sie zu einem Spalt davor lies er sich nieder und fing an zu fressen, sie setzte sich neben ihn und fing auch an zu fressen. „Dort gegen über von hier, leben die Ältesten in einem Bau." Er deutete mit seinem Schweif auf ein größeren Spalt, in den man hinein sehen konnte, auf der anderen Seite sah man eine Lichtung auf der sich vier ältere Katzen die Zunge gaben, so wie Dorn es ihr erzählt hatte.

„Der Bau wo du lebst ist die Kinderstube, es gibt noch den Schülerbau und den Kriegerbau. Die Namen habe ich von unseren Ahnen bekommen als sie mich im Traum besuchten." Schnurrte er. Sie sah zu dem anderen Spalt. „Das ist der Heilerbau." Sagte Nebel der ihrem Blick gefolgt war.

„Es ist toll hier." Schnurrte sie er nickte und aß seine Amsel weiter. „Wann werden die Jungen den Schüler?" Fragte Mizie. Er schnurrte. „Also ein Junges wird erst Schüler wenn es sechs Monde alt ist, die Trainingslänge hängt ganz davon ab wie weit er mit seinen Fertigkeiten ist und ob er dazu bereit ist. Natürlich kann ein Junges auch zum Heilerschüler gemacht werden, aber bisher wollte keines der Jungen Heilerschüler werden." Mizie sah interessiert zum Heilerbau.
„Vielleicht wird eines meiner Jungen Heilerschüler." Hoffnung keimte in ihr auf. „Wir wollen unserem Clan in Ferner Zukunft einen Namen geben, unsere Ahnen werden dann zwischen den Namen wählen." Mizie spitzte die Ohren. „Du hast die Ahnen schon zweimal erwähnt, kannst du mir genaueres erzählen?" Nebel nickte.

„Unsere Namen haben wir deswegen weil wir von den Menschen die Namen ablehnen unsere Ahnen haben auch keine Hauskätzchen Namen gehabt, unsere Ahnen waren Streuner, Einzelläufer und auch Hauskätzchen, diese legten schnell ihre Hauskätzchennamen ab und nannten sich Gras oder Frosch oder Blatt, diese Tradition haben die Mütter beibehalten und ihre Jungen solche Namen gegeben." Mizie beschloss ihren Jungen auch Namen zu geben die von diesen Ahnen angesehen wurden, weil sie hier bleiben würden.

„Die Ahnen erscheinen in den Träumen des Heilers und manchmal in denen der Anführer. Sie warnen uns oder sagen uns andere Dinge, und der Anführer muss eine Reise zurück legen und erhält von den Ahnen neun Leben, diese Regelung ist neu, ich bin der erste Anführer mit neun leben, dafür musste ich eine lange Reise zurück legen, zum Schattenfelsen." Mizie schnurrte also hatte sonst keine Katze neun Leben, dass Märchen was ihr ihre Mutter im Nest damals erzählt hatte stimmte also nicht.
„Meiner Vertreter ist Narbe, er heißt so weil er seit seiner Geburt eine Narbe hat. Naja unser Ahnen auf jeden Fall helfen uns und wachen über uns. Sie leben oben im Sternenverließ." Sie sah ihn fragend an, er sah dies und schnurrte belustigt. „Oben in den Sternen." Sagte er. Sie nickte und sah hoch zum Himmel. „Da werde ich also eines Tages unter ihnen sein?" Maunzte sie leise, glücklich darüber endlich einen Glauben zu haben senkte sie ihren Kopf und zuckte mit den Ohren.

„Nebel." Ein Kater mit sehr tiefer Stimme kam auf die beiden zu, sein grauer Pelz leuchtete etwas Silber auf und seine Bernsteinfarbenen Augen waren voller Güte.
„Ja Nessel." Maunzte Nebel und sah ihn fragend an. „Ich glaube das ich einen guten Namen für dem Clan habe, Schnee-Clan im Winter sind wir gegen den Schnee gefeiter als andere Katzen, wir können im Schnee besser jagen als andere und uns machen die Winde nichts aus." Nebel nickte anerkennend.

„Am ende wird der Sternen-Clan entscheiden. Dein Name wird in die Auswahl genommen." Nebel neigte den Kopf vor dem Kater, dieser sah nun Mizie an. „Ein neues Gesicht, ich bin Nessel." Mizie leckte sich verlegen die Brust. „Mein Name ist Mizie." Der Kater musterte sie. „Ich muss zurück zu meinen Jungen, ich wollte sie nicht solange alleine lassen." Sie neigte den Kopf vor Nebel und Nessel und lief zur Kinderstube. Als sie eintrat sah sie wie Nies die Jungen gerade putzte.

„Sie sind eben eingeschlafen." Flüsterte sie, sie erhob sich vorsichtig und stieg aus dem Nest raus. „Und was hat Nebel die erzählt?" Fragte sie neugierig und setzte sich zu ihr, Mizie schnurrte. „Alles über die Ahnen und den Clan." Nies schnurrte und leckte Mizie hinter den Ohren. „Wie heißen deine Junge?" Fragte sie nun. Mizie sah sie an und trabte zu dem Nest, sie sah ihre Junge an und tippte das erste an das Silberne Junge es bewegte sich kurz schlief aber weiter. „Sie soll Moos heißen." Dann sah sie das dreifarbige Kätzchen an. „Der Kater hier soll Bunt heißen." Nies nickte zustimmend. Sie sah das braune an. „Wenn ich dir einen Vorschlag machen dürfte, nenne ihn doch Fink." Mizie sah Nies an und nickte. „Ja er soll Fink heißen." Dann sah sie das Schwarze an. „Er soll Tiger heißen, wegen seinen Streifen auf den Rücken." Nies schnurrte.

„Wie lange lebt ihr hier?" Fragte Mizie. Nies sah sie an und seufzte. „Erst seit gut drei Blattwechseln. Wir sind vorher Streuner, Einzelläufer und Hauskätzchen gewesen, aber viele die mit uns gekommen sind, sind leider gestorben. Die lange Reise hat einige Krank gemacht oder sie wurden von Dachsen und Füchsen getötet. Aber sie wachen über uns."
Mizie nickte und gähnte dann.
„Na dann ab ins Nest." Schnurrte Nies und schob Mizie in Richtung ihr Nest, Nies legte sich zu den Jungen zurück. „Schlaf gut Mizie." Schnurrte Nies. Mizie war schon eingeschlafen. Sie träumte von Nessel und anderen wirrem Zeug, als sie erwachte, sah sie nur das Fell von Nies wie es sich hob und senkte. Leise stand sie auf reckte sich und lief aus der Kinderstube. Draußen sah sie schon wie sich drei Katzen auf den Weg machten aus dem Lager raus. Nessel saß am Frischbeutehaufen und suchte sich etwas aus. Als er Mizie sah, nahm er zwei Mäuse und lief zu ihr. Eine Maus legte er ihr vor die Pfoten und die andere legte er vor seine. „Willst du mit mir essen?" Fragte er.

Sie nickte und die beiden Katzen fingen an zu fressen, eine Zeit lang schwiegen sie. „Wie viele Junge hast du?" Fragte er sie, sie schluckte einen Bissen Maus runter und sah ihn an. „Vier." Sagte sie stolz.
„Das sind viele, aber sicher werden sie einmal gute Kämpfer und Jäger." schnurrte er, sie nickte, ganz sicher würden sie das werden. „In etwa vier Monden können sie Schüler werden." Schnurrte Mizie, bis dahin würden ihre Jungen groß und stark sein. „Ich würde sie gerne kennen lernen." Sagte der Kater und sah sie nun eindringlich an, sie nickte zögerlich, als Zeichen das er durfte. Er schnurrte. „Ich muss nun aber los, Nebel hat mich für die Jagt eingeteilt." Er erhob sich und ging zum Eingang des Lagers, kurz darauf sah sie wie er nach oben in den Wald ging.

„Er mag dich." Maunzte Nebel hinter ihr sie nickte nur. Warum zeigte der Kater Interesse an ihr? Er war aber interessierter als der Vater der Jungen, der ist vor der Geburt ihrer Jungen abgehauen. „Geh zu deinen Jungen zurück." Miaute er und ging in Richtung Heilerbau davon, sie sah ihm nach und tat was er gesagt hatte.

Nies saß im Nest und sah den Jungen zu, diese tobten auf den Boden der Kinderstube, zur Freude von Mizie waren auch ihre Jungen dabei, sie schienen sich schnell erholt zu haben. Als Mizie eintrat, warfen sich alle Jungen sogleich auf sie. „Los den Fuchs müssen wir aus unserem Lager vertreiben." Piepste Bunt. Mizie tat so als hätten die Junge sie getötet. Die Jungen sahen sie an und rissen die Augen auf. „Der Fuchs wurde erlegt." Jubelte Tiger.

„Ach ja, der Fuchs wird gleich die kleinen Jungen essen." Schnurrte Mizie und schüttelte die Jungen ab. Nies schnurrte. „Meinst du das du wieder Milch gibst?" Nies sah sie fragend an, sie zuckte mit den Schultern. „Das wird sich nachher zeigen." Murmelte sie. Als hätte sie ihre Jungen gerufen, kamen sie zu ihr. „Wir haben Hunger." Maunzte Fink und sah sie mit großen Augen an. „Na dann kommt mal ins Nest, dann gebe ich euch Milch." Sie lief zu ihrem Nest, ihre Jungen folgten ihr. Als sie sich hingelegt hatte, krabbelten sie kleinen gleich zur Milchquelle, als sie saugten kam was raus.
„Die Milch fließt!" Schnurrte die Kätzin glücklich, Nies schnurrte voller Freude. „Hoffentlich entscheidet sich unsere Ahnen für einen Namen." Maunzte Nies ängstlich. Mizie sah sie an und nickte voller Hoffnung. Ihre Jungen traten sie sachte und saugten glücklich. „Nur Nebel oder Elster werden erfahren für welchen Namen sich unsere Ahnen entscheiden." Damit legte sie den Kopf auf ihre Pfoten und wartete das ihre Jungen fertig werden würden.

Nach einiger Zeit waren sie dann fertig und stiegen wieder aus dem Nest und tobten mit den Jungen von Nies. „Komm wir gehen mal raus, die kleinen könne auch mal alleine sein." Nies nickte und die beiden Kätzinnen liefen raus aus der Kinderstube. „Alle Katzen sollen sich hier versammeln!" Rief Nebel. Alle liefen zu ihm, Elster stand bei ihm und sah alle mit vor Erregung glitzernden Augen an. „Unsere Ahnen haben mir eine Botschaft geschickt, nein mehr als eine. Ab heute heißt der Ort an dem unsere Ahnen leben Sternen-Clan und wir sind von heute an der Schnee-Clan!" Alle jaulten den Namen, Mizie viel nach einigem zögern ein. „Unsere Namen sollen nun anders Enden, nicht einfach Nebel, nein von heute an wird jeder Anführer nach dir die Endung Stern bekommen, von heute an bist du Nebelstern!" Alle jaulten seinen Namen.

„Mein Name ist von heute an Elsterpelz, nun muss unser Anführer den anderen ihre Namen geben!" Damit trat er zurück, doch bevor Nebelstern was sagen konnte jaulten erst mal alle den Namen des Heilers laut raus.
„Gut dann soll von heute an Narbe den Namen Narbenflanke tragen." Alle jaulten zustimmend, Narbenflanke schnurrte erfreut. „Dorn von heute an sollst du Dornenblitz heißen." Wieder jaulten alle ihren Namen. „Nessel du sollst von heute an Nesselstrauch heißen." Wieder jubelten alle. „Blitz du heißt ab heute Blitzpelz." Sie schnurrte glücklich während die anderen ihren Namen schnurrten. „Sommer von heute an ist dein Name Sommersprung." Ihre Augen leuchteten und wieder jubelten alle. Käfer bekam den Namen Käferbein, Winter´s Name wurde Wintermaul, Blau bekam den Namen Blauschatten und Kiesel hieß von da an Kieselwurf. Die Schüler bekamen vom Sternen-Clan die Namen Donnerpfote, Vogelpfote und Beerenpfote, jeder Schüler muss ab heute die Endung Pfote bekommen, dass zeigte an das dieser dann Schüler ist. Die Ältesten bekamen die Namen Grauring,Schneesturm, Flussufer und Hummelflügel die alten Katzen nickten zufrieden.

Nebelstern gab Nies den Namen Niesklaue und ihre Jungen hießen Sonnenjunges, Herbstjunges und Herzjunges, von nun an bekam jedes Junge die Endung Junges. Als Nebelstern sich Mizie zu wandte schnurrte er.
„Du bist neu hier, und sollst einen schönen Namen bekommen, von heute an soll dein Name Drosselpelz sein, deine Jungen sollen von heute an Moosjunges, Buntjunges, Finkjunges und Tigerjunges heißen." Alle jubelten ihren Namen und den ihrer Jungen. Nesselstrauch ging zu ihr und drückte seine Schnauze an die ihre, sie schnurrte und sah ihn liebevoll an.
Seit dem Tag an lebt unser Clan hier." Endete Tulpenschweif.

„Wir stammen von ihnen ab. Damals hat deine Großmutter mir die Geschichte erzählt." Nachtjunges sah sie begeistert an.

 

Eulenherz-

Eine neue Heimat
Ich streune durch die Straßen.
Wie jede Nacht.
Rastlos, ruhelos. Einsam. Auf mich gestellt. Allein. Heimatlos.
Nur begleitet vom Lärm und Gestank der Zweibeinern-Welt.
Da ist keine Familie, da sind keine Freunde. Niemand, der mir nicht abwehrend gegenübertritt.
Ab und zu stolpere ich Anderen vor die Füße. Wenn ich Glück habe komme ich mit ein paar Kratzern auf der Nase davon.
Wie jede Nacht zerren Hunger und Kälte an meinem Körper und die Ungewissheit, wohin ich meine Pfoten lenken soll, sitzt wie ein paar messerscharfer Zähne in meinem Nacken.
Wo kann ich hin?
Wem kann ich trauen?
Wie kann ich leben, nein, wie kann ich überleben?
Im Müll der Zweibeiner suche ich nach Irgendetwas, das den Hunger zumindest für ein paar Augenblicke vertreibt.
Meine Suche ist nicht gerade erfolgreich.
Doch ich muss weiter, bevor sie mich erwischen. Ich fliehe, bin immer auf der Flucht.
Wie jede Nacht.
Vor wem? Vor ihnen. Hunde, Zweibeiner, andere Katzen, die Kreaturen und Monster dieser Welt.
Niemand ist mein Freund.

Ich merke nicht, wie die Zeit vergeht. Ich kann es mir nicht leisten an gestern oder morgen zu denken, ich lebe im jetzt, immer nur im jetzt.
Irgendwann ist etwas anders.
Wo kommen die Bäume her? Und dieser Geruch nach... Frische?
Ich habe das Gefühl zum ersten Mal seit langer Zeit wieder atmen zu können. Als wäre meine Kehle von unsichtbaren Pranken zugedrückt gewesen, die nun endlich von mir ablassen.
Doch ich bin auf der Hut, lasse mich nicht täuschen von diesen mir so fremden, aber so verführerisch guten Wahrnehmungen.
Dann finden sie mich. Sie sind zu dritt. Selbst der Kleinste, der merklich jünger ist als seine Gefährten, sieht beeindruckend stark aus.
So soll mein „Leben", wenn man das so nennen kann, also enden...
Ich verspüre nicht einmal Angst, oder nehme sie einfach nicht mehr war, womöglich gehört sie schon so sehr zu mir, dass ich sie kaum mehr erkenne.
Stattdessen sind da diese Traurigkeit und die Wut über die himmelschreienden Ungerechtigkeiten meiner Welt.
Doch zum ersten Mal im meinem Leben erfahre ich Gerechtigkeit und Frieden. Die Drei sind misstrauisch, ich spüre ihre scharfen Blicke auf mir ruhen, doch sie greifen mich nicht an.
Sie bringen mich in ihr Lager, zu den ganzen Anderen.
Sie erklären mir ihre Welt.
Und irgendwann ereignet sich der unglaublichste und wunderbarste Moment meines bisherigen Lebens:
Sie bieten mir an mit ihnen zu leben, sie bieten mir eine Heimat an.

Ich sah die Straßen nie wieder. Ich war nie wieder allein.
Ich war kein Geflüchteter mehr, ich war zu Hause.  

 

Mistelkralle - Was wäre wenn...

Die schwarze Katze wälzte sich im Schlaf hin und her .Irgendwas quälte sie. Was wäre wenn sie damals niemals den Heilerbau hätte verlassen dürfen? 

Sie öffnete die Augen und blinzelte gegen das Tageslicht an. Der gewohnte Geruch des Heilerbaues umhüllte sie und sie genoss den wohltuenden Geruch der Kräuter. Neben ihr lag ein kleiner Fellball zusammengerollt in seinem Nest. "Misteljunges?" Eine junge graue Kriegerin kam in den Heilerbau. Nieselschweif! Schoss es ihr durch den Kopf und eine lang nicht da gewesene Wärme erfüllte ihren Körper. Doch diese Katze hatte nicht viel mit der Mutter aus ihren Erinnerungen zu tun. Das graue Fell hatte seinen Glanz verloren und stand struppig in alle Himmelsrichtungen ab. Eine weitere Katze kam aus der Dunkelheit getreten. Sie senkte den Blick und betrachtete dann das schwarze Junges. "Es wird nicht besser Nieselschweif. Misteljunges wird es nicht schaffen. Sie wird sich nie wieder erholen. Es tut mir so leid." Nieselschweif sah entsetzt aus und legte sich neben den kleinen schwarzen Körper. "Ich werde bei ihr bleiben bis der Sternenclan kommt und sie mit sich nimmt." Trauig schloss die Kätzin die Augen.


Gedichtwettbewerbe

Pfotenschritte

Leise und ganz sacht,

schleichen Sie in tiefster Nacht.
Du Blickst dich um , bittere Angst.
Rennst fort, dich doch verschanzt?
Dein Herz ruft dir, ein Krieger willst du sein?
Doch die Schritte der Pfoten werden lauter,
sind nicht bloss Traum nicht bloss schein.
Erwachst aus deinem Schlafe,
Zitterst du, ist dir kalt?
Tragen seine Pfoten dich zu Grabe?

Ein helles Licht blendet dich nur kurz,
siehst du helle Sterne tanzen.
Vor dir schwabt das Wasser ,vor die ein  Fluss
Eine Stimme wispernd: Hast du Angst vor einem sturz?
und spürst du tausend kleiner Licherlanzen
wartend auf des  Todes kuss.

Pfotenschritte begleiten dich auf diesem Wege,
auf dem ein jeder Gemeinsam gehe.
Pfotenschritte die du gehört und nie gesehen,
tretten in das gleißend Licht.
Nun kannst du erkennen und endlich verstehen,
tausend Pfoten laufen mit dir -Hier ist das Böse nicht.
Und wirst du sie immer hören - verklingen niemals in der Ferne.
Tausend Pfotenschritte - tausend Krieger-Sterne

(Silbernacht)


Was wäre wenn...

Wär ich ein Tier...

 

Wär´ ich ein Tier

Dann wär´ ich ein Vogel

Dann würde ich fliegen

Und würd´ jeden besiegen

Würd´ toben, würd springen, in Baumwipfeln singen.

Würd´ jauchzen, würd flöten, könnt niemand mich töten

Das alles und noch viel mehr, würd´ ich machen, wenn ich ein Vogel wär´

Wär´ ein Tier

Dann wär´ ich ein Tiger

Dann wär´ ich voll Schönheit

Und genösse die Freiheit

Würd rennen, würd fegen, durch strömenden Regen

Würd tanzen, würd jagen, am laufenden Faden

Das alles und noch viel mehr würd ich machen wenn ich ein Tiger wär´

Wär´ ich ein Tier

Dann wär´ ich ein Fisch

Dann wär´ ich voll Farben

Und würd schillern im Licht

Würd´ tauchen, würd´ schwimmen, voll Farben schön glimmen

Würd´ durch Seegras gleiten und den Meereschor leiten

Das alles und noch viel mehr, würd ich machen wenn ich ein Fischlein wär

Wär´ ich ein Tier

Dann wär´ ich ein Pferd

Dann würde ich springen

Und müsste nicht nach Atem ringen

Würd´ rennen, würd rasen und auf schönsten Weiden grasen

Würd´ geliebt von Groß und Klein und hätte Fell und Mähne so wunderbar rein

Das alles und noch viel mehr würd´ ich machen wenn ich ein Pferdchen wär´

(Eisblume)


Zuhause

Zu Hause ist´s am besten.

Man muss sich nicht lassen testen.

Gemütlich ist es immer dort.

Und man muss fast nie fort.

Dann kann man es genießen.

Man braucht nicht die Fenster zu schließen.

Im Sommer ist die kühle Luft angenehm.

Auch im Winter kann ich's gut versteh'n.

Jedes Zuhause ist perfekt,

Das hat seinen Respekt.
(Dunstjunges)


Schlacht

Da kommt die Schlacht,
sie will alle Macht.
Nehmt euch in Acht vor ihr,
das sag ich dir!
Das Blut ist rot,
so wie der Tot!
Dieser naht,
voll Tatendrang!
Stundenlang gekämpft,
neue Hoffnung geschöpft!
Der Clan gewann!
(Eichelpfote)

 

Kommentare

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!